Die Pensionierung in der Schweiz im Überblick
Tick, tack, letzter Arbeitstag
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Immer mehr Menschen möchten sich frühpensionieren lassen. Für andere wird diese Entscheidung vom Arbeitgeber gegen ihren Willen getroffen. Dabei geht oft vergessen, dass eine vorzeitige Pensionierung auch eine tiefere Rente bedeutet. Aber auch bei einer ordentlichen Pensionierung kann es zu finanziellen Engpässen kommen. Falls Sie längere Zeit nicht oder nur teilweise gearbeitet haben oder Vorsorgelücken haben, sollten Sie unbedingt frühzeitig vorsorgen.
Wann ist er endlich da, der letzte Arbeitstag? Wollen Sie sich vorzeitig pensionieren lassen oder warten Sie bis zum Erreichen des Referenzalters? Der Zeitpunkt hat grosse Auswirkungen auf Ihre Rente. Bei einer früheren Pensionierung fällt Ihre Rente deutlich kleiner aus. Sie sollten daher früh die richtigen Weichen stellen. Sei es durch freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse, den Umzug in eine kleinere Wohnung oder andere wichtige Entscheidungen.
Die soziale Vorsorge der Schweiz stützt sich auf drei Säulen: die AHV, die Pensionskasse und die private Vorsorge. Prüfen Sie frühzeitig, ob Sie Ihren Lebensstandard mit dem gesparten Vermögen in diesen drei Säulen auch nach der Pensionierung halten können. Erstellen Sie dafür rechtzeitig ein Budget und machen Sie eine Vorsorgeplanung. Rechnen Sie dabei als Ausgaben auch Steuern und Schulden wie Ihre Hypothek mit ein.
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Wenn Sie sich pensionieren lassen, erhalten Sie jeden Monat eine Rente. Die Höhe der Rente hängt vor allem davon ab, wie viel Sie während Ihres Erwerbslebens einbezahlt haben. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Zeitpunkt Ihrer Pensionierung. Wenn Sie sich frühpensionieren lassen, erhalten Sie eine unter Umständen deutlich tiefere Rente. Wenn Sie länger arbeiten, erhalten Sie dagegen eine höhere Rente.
Das Referenzalter liegt bei 65 Jahren für Frauen und Männer. Ab dann werden die AHV- und Pensionskassenrenten ausgerichtet. Das gilt nur, wenn nicht bereits ein Vorbezug der Rente beantragt wurde.
Von hundert auf null? Das ist nicht für alle die ideale Lösung, wenn es um die Pensionierung geht. Sie können sich auch schrittweise aus der Arbeitswelt zurückziehen. Ab 58 Jahren ist eine Teilpensionierung möglich. Arbeiten Sie nur noch 60 Prozent, können Sie für 40 Prozent eine Rente oder Kapital beziehen.
Fühlen Sie sich zu jung für das Rentnerleben? Dann arbeiten Sie einfach weiter. Auch nach dem Erreichen des Referenzalters können Sie weiterhin berufstätig sein.
Viele träumen von der Frühpensionierung. Andere scheiden ungewollt aus dem Arbeitsleben aus. Sei es aus gesundheitlichen Gründen, sei es weil der Arbeitgeber reorganisiert. Die vorzeitige Pensionierung ändert vieles und kann ein finanzieller Einschnitt sein. Daher ist es wichtig, möglichst früh zu planen, damit Sie Ihren gewünschten Lebensstandard halten können.
Haben Sie ein Budget erstellt und nun sieht es nicht so grossartig aus? Wenn Sie früh genug dran sind, können Sie Ihre Altersrente noch optimieren. So halten Sie Ihren Lebensstandard.
Einkauf in die Pensionskasse
Macht ein freiwilliger Einkauf in die Pensionskasse für Sie Sinn? Die Antwort ist Ja, wenn Sie eine Vorsorgelücke schliessen wollen. Die meisten Menschen haben eine – die Frage ist eher, wie gross sie ist. Wenn Sie lange nicht voll gearbeitet haben, sind Ihre eingezahlten Beiträge in diesen Jahren geringer. Das führt zu einer tieferen Rente. Auch ein guter Grund für einen freiwilligen Einkauf: Sie können ihn bei den Steuern in Abzug bringen.
Sparen Sie schon in der 3. Säule? Falls nicht, sollten Sie unbedingt eine Säule 3a eröffnen. Sie können jedes Jahr ein paar tausend Franken einzahlen und gleichzeitig Steuern sparen. Wollen Sie einen grösseren Betrag sparen? Dann eignet sich die Säule 3b. Sie ist zwar nicht von den Steuern befreit, dafür bietet sie mehr Flexibilität.
Wenn Sie pensioniert sind, wollen Sie in erster Linie Ihr angespartes Kapital ausgeben. Und das, ohne hohe Steuern auf den Bezug zu zahlen. Ob Rente oder Kapital ist darum eine wichtige Frage und hat grosse Auswirkungen auf Ihr Einkommen und Ihr Vermögen. Wenn Sie Geld im Alter anlegen möchten, müssen Ihre Ansprüche klar sein. Wie viel Geld brauchen Sie für Ihren Lebensunterhalt? Und können Sie auch einen Wertverlust wegstecken?
Schauen Sie sich Ihre finanzielle Situation genau an. Welche Einkommensquellen oder Ersparnisse haben Sie? Und wie viel davon brauchen Sie für den Lebensunterhalt, für Steuern oder zum Abzahlen von Schulden? Gehen Sie bei Anlagen keine grösseren Risiken ein, wenn Sie nicht auch ohne das Geld gut auskommen.
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Wollen Sie sich Ihr Alterskapital von der Pensionskasse auszahlen lassen? Dann sollten Sie sich zuerst gut überlegen, was Ihre finanziellen Bedürfnisse und Ziele sind. Und dann gut abwägen, ob Kapital oder Rente das Richtige für Sie ist.
Das Geld in der Säule 3a sollten Sie wenn möglich gestaffelt beziehen. Dafür brauchen Sie mehrere Säule-3a-Konten. Der gestaffelte Bezug kann Ihre Steuerlast beim Kapitalbezug senken.
Was tun mit dem ausbezahlten Kapital? Sie können es in einem Auszahlungsplan anlegen und so für ein regelmässiges Einkommen sorgen. Konfigurieren Sie Ihren eigenen Auszahlungsplan von Pax und buchen Sie einen Termin zur persönlichen Beratung.
Leider ist auch die Rente steuerpflichtig. Weisen Sie alle Ihre Renten aus der AHV, der Pensionskasse sowie aus der 3. Säule aus. Wenn Sie sich das Kapital aus der 2. oder 3. Säule auszahlen lassen, müssen Sie auch darauf Steuern zahlen. Allerdings gibt es dafür einen speziellen Steuersatz. Allfällige Ergänzungsleistungenzur AHV und zur IV müssen Sie aber nicht versteuern.
Die Steuerausweise für Ihre AHV-Rente sowie für die Renten der 2. und der 3. Säule erhalten Sie automatisch Ende des Jahrs. So bleibt genügend Zeit, um die Steuererklärung auszufüllen. Sie können bei der Ausgleichskasse oder Pensionskasse auch einen Steuerausweis bestellen. Die Steuerbehörde Ihres Kantonskann Ihnen spezifische Informationen zur Besteuerung der Renten und des Kapitals der Altersvorsorge liefern.
Haben Sie Ihre Checkliste für die Pensionsplanung schon ausgefüllt? Stehen Sie schon kurz vor der Pensionierung oder stecken Sie mitten drin? Dann ist es höchste Zeit, Ihre finanzielle Situation zu optimieren. Mit 30 Jahren scheint das Thema noch sehr weit weg. Aber je früher Sie anfangen zu sparen, desto leichter haben Sie’s im Alter.
Ob 30 oder 60 Jahre alt: Stellen Sie jetzt die richtigen Weichen für Ihre Pensionierung.
Unsere Expertinnen und Experten beraten Sie gerne.
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