Schlaues für die Schweiz

Swiss Student Sustainabilty Challenge

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Projekte wurden am 21. November 2018 ausgezeichnet

CHF 25'000

Gesamthöhe der Preisgelder

Pax sponsert die Swiss Student Sustainability Challenge – das Förderprogramm für studentisches Engagement der Fachhochschule Nordwestschweiz. Durch das Programm werden Projekte von Studenten mit Nachhaltigkeitsbezug gezielt unterstützt. Die Themenfelder sind beispielsweise Ressourcen, Mobilität, Integration oder Bildung.

«Die Swiss Student Sustainability Challenge fördert Ideen, Projekte und Initiativen, die am Gemeinwohl orientiert sind und mit denen Studierende zu gesellschaftlichen Problemlösungen beitragen.»

Prof. Dr. Claus-Heinrich Daub, Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW)

Finalisten 2019

Unverpackt unkompliziert

Abwägeli

Das Projekt von Shathu Vasa ermöglicht jungen Familien, arbeitenden Eltern oder mobilitätseingeschränkten Kunden den einfachen Zugang zu nachhaltigen Lebensmitteln: Inspiriert durch Gottlieb Duttweiler, den Gründer der Migros, soll ein Unverpackt-Laden auf Rädern nachhaltige Lebensmittel und Rezeptempfehlungen direkt in die Quartiere liefern – unmittelbar vor die Haustüre.

Spielend mehr Demokratie

CH+

Die meisten Schweizerinnen und Schweizer stehen heute unter dem Dauereinfluss von Medien, die sie mit Belohnungssystemen locken. Im Vergleich dazu gibt es wenig Motivation, sich über Nationalratskandidaten oder die nächsten Initiativen zu informieren. Hier kommt das Projekt von Sophie Walker zum Zug: Geplant ist eine App, die Leute spielerisch zum Wählen animiert. Im Zentrum steht Co-Design – der neutrale Einbezug von Wählern, Experten und Institutionen verschiedenster politischer Einstellungen. Ein Prototyp der App wird während den Eidgenössischen Wahlen im Herbst 2019 getestet.

Bildung schlägt Brücken

Backpack2school

«Mehr Impact durch interkulturelle internationale Bildungsinitiativen» heisst das Motto von Nesrine und Houda Bourbia. Ihre Backpack2school-Bildungsinitiative begleitet internationale Schulprojekte zum Thema Bildung für Nachhaltigkeit, ermöglicht Austauschprogramme für Studenten der Pädagogik – und schlägt Brücken zwischen Primarschulen, Universitäten und weiteren Institutionen ausserhalb Europas.

Gemeinsam lernen und lehren

Deutsch@PH

Das Projekt bietet seit über zwei Jahren kostenlos Deutsch für Flüchtlinge und für Personen mit Migrationshintergrund an. Das Ziel ist, das Angebot in die Hochschule zu integrieren. Mit einem Service-Learning-Modul verknüpfen die Studierenden die praktische Erfahrung mit dem erlernten Wissen. Durch den Deutschunterricht üben sie, ihren Unterricht zu rhythmisieren, und sie lernen die verschiedenen Kulturen ihrer Schüler kennen. Die Menschen mit Migrationshintergrund profitieren vom kostenlosen, professionellen Angebot – und können Ängste und Vorurteile gegenüber dem Schulsystem, Lehrpersonen, der Bildung und anderen Kulturen abbauen.

Neue Ideen für die Alten

Dihei unterwägs

Das Projekt erarbeitet mit älteren Menschen nachhaltige Ideen für ihre Region. Mithilfe von Exkursionen und Events in und um Wädenswil soll die Identifikation mit der Region, das Verständnis für die Natur und deren Abläufe sowie das Erkennen von Problemfeldern gefördert werden. Am Ende der Veranstaltung werden konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich die Teilnehmenden selbst engagieren können – sei dies politisch, im eigenen Garten oder für gemeinnützige Anliegen. Dabei stehen die Projektverantwortlichen unterstützend und beratend zur Seite. Und helfen mit, verschiedenste Nachhaltigkeitsziele mit dem Bottom-up-Ansatz zu erreichen.

Kinderspiel vom Schlausten

Ghost Host

Spielerischer Zugang zu Landwirtschaft, Nahrungsmittelproduktion und Food Waste heisst das Ziel dieses Projekts. Ghost Host ist ein Serious Game für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Es bricht die Themen Platzverbrauch in der Landwirtschaft und Food Waste auf spielerische Weise herunter und verpackt sie in eine ansprechende Spielwelt. Das Game vermittelt seine Botschaft auf subtile Weise, da für die Entwickler der Unterhaltungsfaktor im Vordergrund stand. Korrekte Daten über den Platzverbrauch in der Schweizer Landwirtschaft fliessen abstrahiert in Ghost Host ein.

Studieren statt diskriminieren

Integral-Team

Das Projekt möchte den Hochschulzugang für studentische Geflüchtete an der Fachhochschule Nordwestschweiz erleichtern und sie auf ihrem Weg zu einem Studium begleiten. Im Rahmen eines einjährigen Unterstützungsprogramms werden die sprachlichen Kompetenzen gefördert, erste Module in der gewünschten Studienrichtung können besucht werden. Dabei erhalten die Geflüchteten freiwillige Studierende als Mentoren. Die Triagestelle des Projekts hat die Aufgabe der Koordination, Begleitung, Beratung und Förderung. Die Hochschule übernimmt so gesellschaftliche und soziale Verantwortung und setzt sich für Chancengleichheit und Schutz vor Diskriminierung ein.

Weg mit Plastik, her mit Pilz

Mycrobez

Das Projekt möchte Plastik in Alltagsprodukten ersetzen, indem es den Verbrauchern eine Alternative aus Pilzen anbietet. Aufgrund der einzigartigen Eigenschaften der Substanz kann das Produkt jede Form annehmen: Es ist aus biologischen Abfällen hergestellt, wodurch es wiederum biologisch abbaubar ist. Am Ende seiner Lebensdauer kann es recycelt werden, damit neue Produkte aus Pilzen entstehen. Das Ziel ist eine sich selbst tragende Kreislaufwirtschaft. Mit Pilzen setzt sich das Projekt für kunststofffreie Produkte ein, ohne die Umwelt zu belasten.

Biodiversität für Balkonien

Nymphony

Obwohl ca. 1 Mio. von rund 8 Mio. Tier- und Pflanzenarten bedroht sind, 60% der 1’143 in der Schweiz vorkommenden Insektenarten gefährdet sind und die Insektenbiomasse um 76% abgenommen hat, ist keine Lösung für diese Problematik in Sicht. Deshalb möchte das Projekt den oft ungenutzten Balkon in ein Paradies für seine Bewohner und die Umwelt verwandeln. Das Projekt entwickelt und designt zeitsparende, biodiversitätsfördernde Produkte, die gleichzeitig stylisch sind. Es kombiniert geeignete Pflanzen, Design-Behälter und passendes Zubehör in Paketen, die bequem nach Hause geschickt werden. Geleitet durch die Website oder App, entsteht für jeden Anspruch die richtige Kombination.

Draussen kommt nach drinnen

Verdant

Folgende Zahlen sind heute Realität: Erstens ist die Bauindustrie für 39% der CO2-Emissionen und eine grosse Menge an Industrieabfällen verantwortlich. Zweitens verbringen viele Menschen 86% ihrer Zeit in geschlossenen Räumen und verlieren die Verbindung zur Natur. Verdant ist ein nachhaltiges modulares Element, das botanische Komponenten in den Alltag zurückbringen soll. Das Projekt integriert die Natur in die gewohnten Räume und schafft einen positiven Einfluss auf den Lebensstil. Dazu fördert es die Produktivität sowie die soziale Kommunikation – und reduziert Stress, Depressionen oder Ängste.

Für ein nachhaltiges Urteil

Sybille Anwander, Abteilungschefin Ökonomie und Innovation, Bundesamt für Umwelt (BAFU)

Michael Brenner, Mitglied der Geschäftsleitung, Weleda Gruppe

Anne Wolf, Leiterin Corporate Responsibility, Die Schweizer Post

Lorenz Hilty, Professor für Informatik und Nachhaltigkeit sowie Delegierter für Nachhaltigkeit der Universität Zürich

Natalie Berger Kofmel, Präsidentin der Jury, Diversity / Nachhaltigkeit FHNW

Anna Leuenberger, Geschäftsführerin Rock your Life

Nicolas Bopp, Leiter Marketing, Pax

Unser weiteres Engagement

Hollywood in Lausanne

Pax unterstützt das Kinoevent «Rencontres 7ème Art» in Lausanne

Platz nehmen und geniessen

Gewinnende Emotionen

Pax unterstützt die Jass-Sendungen auf SRF und Jassturniere

Programmiert auf Vergnügen

Nach allen Regeln der Kunst

Art Foundation Pax hat sich der Förderung der digitalen und bildenden Kunst gewidmet

Tiefe Einblicke
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