FRAGEN UND ANTWORTEN ZUM HEISSEN EISEN

DER UMWANDLUNGSSATZ

Komplex und kritisiert: Der Umwandlungssatz ist in vielen Medien ein Dauerthema. Und er bleibt auch in ständiger politischer Diskussion. Doch was verbirgt sich hinter dem schwer fassbaren Prozentsatz, der letztlich die Höhe der monatlichen Altersrente bestimmt?

Vereinfacht gesagt ist der Umwandlungssatz ein prozentualer Faktor. Mit ihm wird das zum Zeitpunkt der Pensionierung angesparte und verzinste Sparkapital – das sogenannte Altersguthaben – in eine lebenslänglich garantierte, jährliche Rente umgewandelt. So ergibt ein Kapital von CHF 1’000’000 multipliziert mit einem Satz von beispielsweise 5.8 Prozent, eine jährliche Altersrente von CHF 58’000.

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    LEBENSERWARTUNG

    TOP TEN DER WELT

    Die Lebenserwartung in der Schweiz ist eine der höchsten überhaupt – und sie hat in den letzten Jahren weiter zugenommen. Aktuell befindet sich die Schweiz auf Platz 8, zwischen Luxemburg und Australien. Der Leader heisst San Marino (Quelle: Statistica). Als Berechnungsgrundlage dienen statistische Erfahrungswerte: Gemäss Bundesamt für Statistik hatte ein 65-jähriger Mann vor drei Dekaden eine Restlebenserwartung von 15 Jahren. Aktuell beträgt die geschätzte Restlebenserwartung fast 20 Jahre. Damit eine Vorsorgeeinrichtung während dieser Zeit die Altersrente auszahlen kann, muss im Vorfeld entsprechend genügend Kapital zur Seite gelegt werden.

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    HINTERLASSENENLEISTUNGEN

    SICHERHEIT FÜR EHEPARTNER UND KINDER

    Beim Tod des Ehepartners oder eines Elternteils soll verhindert werden, dass die Hinterlassenen in finanzielle Not geraten. Das BVG sieht als Form der Hinterlassenenleistung primär Rentenzahlungen vor. Insbesondere nach dem Ableben eines Altersrentenbezügers ist eine Ehegattenrente versichert, die mit dem zurückgestellten Kapital ebenfalls finanziert werden muss.

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    TECHNISCHER ZINSSATZ

    VERZINSUNG DES KAPITALS AB PENSIONIERUNG

    Damit das bei der Pensionierung vorhandene Kapital ausreicht, wird es während der Bezugsdauer jährlich verzinst. Hierzu dient der sogenannte technische Zinssatz. Er stellt eine rechnerische Grösse dar, die eine Annahme über wirtschaftliche Entwicklung und künftige Finanzmarkterträge beinhaltet. Der technische Zinssatz ist so festzulegen, dass er langfristig und mit einer Marge unter dem effektiv erzielten Vermögensertrag liegt. Wird er rückblickend zu vorsichtig bestimmt, fallen Überschüsse an, die wiederum an die Versicherten verteilt werden. Wird er hingegen langfristig zu optimistisch festgelegt, führt dies zu einer Quersubventionierung zwischen den aktiv Versicherten und den Rentenbezügern.

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    UMWANDLUNGSSATZ

    DAVON REDET DER GESETZGEBER

    Der Umwandlungssatz hängt also von der Lebenserwartung, den Hinterlassenenleistungen und dem technischen Zinssatz ab. Mit anderen Worten: Je höher die Lebenserwartung eines Neurentners, das heisst, je höher die erwartete Rentenzahlungsdauer und je tiefer die erwartete Anlagerendite sind, desto tiefer ist der Umwandlungssatz und damit die Altersrente festzulegen – und umgekehrt. Allerdings gilt dieser Satz nur für das BVG-Altersguthaben.

    Der gesetzliche Umwandlungssatz, der sogenannte BVG-Umwandlungssatz, beträgt zurzeit 6.8 Prozent. Fachleute sind sich einig, dass dieser Satz zu hoch ist, da ihm Annahmen von einem Zins von deutlich über 4 Prozent zugrunde liegen.

GENAU HINSEHEN LOHNT SICH

Dabei bleibt zu beachten, dass nicht nur der Umwandlungssatz für die Höhe der Altersleistungen ausschlaggebend ist, sondern auch das zum Zeitpunkt der Pensionierung angesparte Kapital. Je höher während der Erwerbsdauer die von Arbeitnehmer und Arbeitgeber geleisteten Spargutschriften und ihre Verzinsung sind, desto höher fällt das Kapital bei der Pensionierung und damit die Altersrente aus.

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