Betriebsrechnung Berufliche Vorsorge 2018

Pax auf Kurs: Leichtes Prämienwachstum, Fortsetzung der nachhaltigen Überschusspolitik und Steigerung der Risikofähigkeit

29.05.2019

2018 hat Pax ihre Leistungsfähigkeit in der Beruflichen Vorsorge unter Beweis gestellt. Trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen wuchs Pax bei den Bruttoprämien um 0.9 Prozent auf CHF 525.6 Millionen. Damit liegt sie leicht über der Entwicklung des Marktes, der laut Schätzungen des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV um 0.7 Prozent gewachsen ist. Auch setzte Pax ihre nachhaltige Überschussbeteiligung fort. So wurden die Versicherten über die Legal Quote mit 95.6 Prozent an den Erträgen beteiligt, auch profitierten sie von Ausschüttungen aus dem Überschussfonds in der Höhe von CH 3.4 Millionen. Mit einer Quote des Swiss Solvency Test von 254 Prozent hat Pax ihre Risikofähigkeit erneut gesteigert und übertrifft deutlich die Mindestanforderungen von 100 Prozent, die von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA gefordert sind.

Fokus auf qualitätsorientierter Steuerung des Prämienwachstums

Besonderen Wert legte Pax 2018 auf die Wirtschaftlichkeit des Prämienwachstums. Neugeschäft und Bestand wurden gezielt so gesteuert, dass ein Prämienwachstum in jenen Bereichen erreicht wurde, die ökonomisch sinnvoll sind. Dies verbessert die Bestandesstruktur, trägt zu einer höheren Profitabilität bei und schützt das Versichertenkollektiv durch ein Wachstum, das langfristig Bestand hat.

Widerspiegelt wird diese Ausrichtung in der Entwicklung des Neugeschäfts der Beruflichen Vorsorge im Jahr 2018. Mit CHF 9.3 Millionen liegt es unter dem Vorjahreswert, ist aber in Einklang mit der selektiven Zeichnungspolitik. Dies zeigt sich auch im Umgang mit den Veränderungen auf dem Schweizer Vollversicherungsmarkt. Im Jahr 2018 hat sich die Anzahl der Vollversicherungen auf fünf Anbieter reduziert, zu denen auch Pax gehört. Als Folge sind bei Pax die Anfragen für Vollversicherungen gestiegen, doch wurden im Rahmen der Zeichnungspolitik Übernahmen entsprechend selektiv vorgenommen.

Positiv entwickelt haben sich die Bruttoprämien, die im Vergleich zum Vorjahr von CHF 521.1 Millionen auf CHF 525.6 Millionen gestiegen sind.

Dringender Reformbedarf in der Beruflichen Vorsorge

Die Reform der Beruflichen Vorsorge wird immer dringender, denn die Rahmenbedingungen entsprechen längst nicht mehr den ökonomischen Gegebenheiten. Ein zentraler Punkt ist der zu hohe Umwandlungssatz von 6.8 Prozent. Er stellt ein Rentenversprechen dar, das sich im aktuellen Tiefzinsumfeld und angesichts der gestiegenen Lebenserwartung nicht mehr einlösen lässt. Dies führt zu einer Umverteilung von den aktiv Versicherten zu den Rentenbezügern, was im System der Beruflichen Vorsorge nicht vorgesehen ist. Der Reformstau bestraft somit die Beitragszahler, denen dadurch mögliche Zusatzerträge entgehen. Bei Pax betrug der Umwandlungsverlust für 2018 CHF 26.18 Millionen, was 1.15 Prozent der Altersguthaben entspricht. Ohne diese Umverteilung hätte die Verzinsung der Altersguthaben höher ausfallen können.

Diese Situation zeigt deutlich, dass die Zeit für Reformen in der Beruflichen Vorsorge drängt. Denn dauert die Tiefzinsphase an, werden diese Quersubventionierungen weiter zunehmen und die finanzielle Stabilität der Vorsorge wird gefährdet. Nur wenn die Rahmenbedingungen schnellstmöglich angepasst werden, lässt sich diese Verzerrung beheben und eine zukunftsfähige Altersvorsorge sicherstellen, die generationengerecht ist.

Bekenntnis zur Vollversicherung

Pax steht zur Vollversicherung und wird diese Vorsorgelösung weiterhin anbieten, da sie kleineren und mittleren Unternehmen einen umfassenden Schutz bietet. So trägt Pax, im Gegensatz zu teilautonomen Vorsorgemodellen, neben den Risiken Alter, Tod und Invalidität auch das Anlagerisiko. Eine Unterdeckung und eine Sanierung durch die versicherten Unternehmen sind somit ausgeschlossen. Gerade diese Sicherheit wird von Firmenkunden stark nachgefragt. Indem Pax dieses Bedürfnis abdeckt, nimmt sie auch aktiv eine gesellschaftspolitische Verantwortung wahr.

Stabile Überschussbeteiligung im Interesse der Kunden

Ausdruck dieser Verantwortung ist auch die nachhaltige Überschusspolitik von Pax. 2018 wurden dem Überschussfonds der Beruflichen Vorsorge CHF 8.5 Millionen zugeführt. Mit einer Höhe von CHF 17.95 Millionen ist der Fonds gut dotiert, was in den kommenden Jahren eine konstante Erfolgsbeteiligung ermöglichen wird. 2018 wurden aus dem Überschussfonds der Beruflichen Vorsorge CHF 3.4 Millionen ausgeschüttet. Alle Massnahmen zugunsten der Versicherten führen dazu, dass die Kunden über die «Legal Quote» mit 95.6 Prozent an den Erträgen beteiligt werden, was deutlich über der gesetzlich geforderten Mindestquote von 90 Prozent liegt.

Risikofähigkeit weiter ausgebaut

Die Risikofähigkeit von Pax bewegt sich auf äusserst hohem Niveau. Dies zeigt die Quote des Swiss Solvency Tests (SST). 2018 beträgt sie 254 Prozent, was einer Steigerung um 29 Prozentpunkte im Vergleich zu 2017 entspricht. Damit übertrifft Pax bei Weitem die 100 Prozent, die von der Schweizerischen Finanzmarktaufsicht FINMA gefordert sind, und bietet ihren Kunden eine sehr hohe finanzielle Sicherheit.

Die Betriebsrechnung Berufliche Vorsorge 2018 findet sich auf der Website von Pax unter

www.pax.ch/Ueber-uns/Pax-Sammelstiftungen(Informationen zu den Sammelstiftungen).

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Andreas Kiry
Leiter Unternehmenskommunikation
Pax, Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft AG
Aeschenplatz 13
Postfach
4002 Basel

Mail andreas.kiry@pax.ch

Über Pax

Die Pax, Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft AG ist unter dem genossenschaftlichen Dach der Pax Holding (Genossenschaft) organisiert und bietet massgeschneiderte Lösungen für die Private und die Berufliche Vorsorge. Kunden von Pax sind gleichzeitig Genossenschafter. Sie profitieren von einer nachhaltigen Geschäftsführung und sind am finanziellen Erfolg des Unternehmens beteiligt. Glaubwürdig, vorausschauend, direkt – so gestaltet Pax ihre Beziehung zu ihren Kunden, Partnern und Mitarbeitern.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Die vorliegende Medienmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, welche die derzeitigen Ansichten des Managements wiedergeben. Die künftigen tatsächlichen Resultate können wesentlich davon abweichen, namentlich aufgrund von Faktoren wie Marktumfeld, Nachfrage nach den Produkten der Pax Gruppe, legislatorische und regulatorische Entwicklungen, Währungsschwankungen sowie Entwicklungen an den Finanzmärkten (nicht abschliessende Aufzählung). Aussagen zum Wachstum sind keine Gewinnprognosen und dürfen nicht derart interpretiert werden, dass künftige Ergebnisse die hier veröffentlichten Zahlen erreichen oder übertreffen werden. Die Gesellschaften der Pax Gruppe übernehmen keine Verpflichtung zur Aktualisierung der hier getroffenen Aussagen aufgrund neuer Ereignisse oder sonstiger Gründe.

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