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Im Berufsleben vorsorgen

Vom Jobstart bis Karriere – Vorsorge mitdenken 

Das Berufsleben bringt Entwicklung, neue Chancen und Verantwortung – und damit auch wachsende Anforderungen an die Vorsorge. Die berufliche Vorsorge ist für viele Menschen das grösste Vermögen ihres Lebens. Wer früh versteht, wie sie funktioniert und welche Möglichkeiten sie bietet, gestaltet seine finanzielle Zukunft aktiv mit. 

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Vorsorge im Berufsleben

Die berufliche Vorsorge (2. Säule) bildet gemeinsam mit der AHV (1. Säule) ein zentrales Fundament Ihrer finanziellen Sicherheit. Sie dient nicht nur der Altersrente, sondern schützt auch bei Invalidität und Tod. Damit ist sie ein essenzieller Baustein für langfristige Stabilität. 

Für viele Erwerbstätige ist das Vorsorgeguthaben sogar der grösste Vermögensbestandteil: oft grösser als das Sparkonto oder die 3. Säule. Ein genauer Blick lohnt sich also. 

Im folgenden Video erfahren Sie, worauf es bei der Wahl einer Pensionskassenlösung ankommt, welche Unterschiede zwischen Obligatorium und Überobligatorium bestehen – und wie Sie Ihre Vorsorge optimal auf Ihre berufliche Situation abstimmen können.  

Vorsorge ist nicht gleich Vorsorge

Vorsorge – ein Begriff, der oft mit Sicherheit und Zukunftsplanung in Verbindung gebracht wird. Doch Vorsorge ist nicht gleich Vorsorge. Wer genauer hinschaut, entdeckt, dass es unterschiedliche Modelle gibt, die sich stark auf Ihre finanzielle Zukunft auswirken können. Besonders in der Pensionskasse steckt oft mehr, als Sie auf den ersten Blick vermuten lässt. Denn sowohl die gesetzlich vorgeschriebene Grundversorgung als auch die freiwilligen Zusatzleistungen bieten Ihnen sehr unterschiedliche Möglichkeiten, Ihre Absicherung für das Alter, bei Invalidität oder im Todesfall zu gestalten.

Das Obligatorium: Die Basis der Basis

Die gesetzlich vorgeschriebene Grundversorgung ist das Fundament, auf dem Ihre Vorsorge steht. Die obligatorische Pensionskasse sorgt dafür, dass Sie im Falle von Invalidität oder im Alter eine gewisse Grundsicherung erhalten. Doch hier liegt auch der Haken: Diese Basis reicht in der Regel nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Sie ist mehr eine Sicherheitsgarantie, weniger ein Plan für ein komfortables Leben im Ruhestand.

Ein Beispiel:
Wenn Sie während Ihres Arbeitslebens ein gutes Einkommen hatten, wird die gesetzliche Rente Sie nicht in dem Masse absichern, wie Sie es sich wünschen könnten. Hier kommt die Überlegung, ob und wie Sie Ihre Vorsorge aufstocken können.

Das Überobligatorium: Der Turbo für Ihre Vorsorge

Viele Arbeitgeber bieten zusätzlich zur obligatorischen Pensionskasse eine sogenannte Überobligatorische Vorsorge an. Was bedeutet das für Sie? Diese freiwilligen Leistungen gehen über das gesetzlich Geforderte hinaus und bieten Vorteile wie:

  • Höhere Sparbeiträge: Ein höherer Beitrag sorgt dafür, dass Ihr Vorsorgevermögen schneller wächst.
  • Attraktivere Verzinsung: Eine bessere Verzinsung lässt Ihr Geld schneller wachsen und trägt zu einer höheren Altersrente bei.
  • Erweiterte Risikoleistungen: Bei Invalidität oder im Todesfall sind Sie besser abgesichert, als es das obligatorische Modell vorsehen würde.

Langfristig gesehen können diese Unterschiede zu mehreren zehntausend Franken mehr führen. Auch wenn das auf den ersten Blick nach einem kleinen Unterschied klingt, kann dieser „Turbo“ für Ihre Vorsorge einen erheblichen Einfluss auf Ihre finanzielle Zukunft haben.

Wichtig zu wissen: Bei einem Jobwechsel wird Ihr Pensionskassenguthaben nicht automatisch übertragen. Dafür müssen Sie ein Formular bei Ihrer bisherigen Pensionskasse einreichen. Im kurzen Video erfahren Sie mehr.

Aktive Mitgestaltung: Sie haben Einfluss!

Als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer haben Sie mehr Einfluss auf Ihre Vorsorge, als Sie vielleicht denken. Viele Menschen glauben, ihre Pensionskasse sei ein undurchsichtiger Bereich, in dem sie wenig bis gar nichts beeinflussen können. Doch dem ist nicht so. Sie können aktiv mitgestalten:

Leistungen und Beiträge kennen:
Nehmen Sie sich die Zeit, die Details Ihrer Pensionskasse zu verstehen. Wie hoch sind Ihre Beiträge? Welche Leistungen erhalten Sie bei Invalidität, im Alter oder im Todesfall?

Wahlpläne prüfen:
Einige Pensionskassen bieten flexible Sparpläne an. Überlegen Sie, ob es für Sie sinnvoll ist, die Sparbeiträge zu erhöhen oder zu senken, je nach Ihrer finanziellen Situation.

Simulationen nutzen:
Mithilfe von Simulationen können Sie berechnen, wie sich verschiedene Optionen (z. B. Renten- oder Kapitalbezug) auf Ihre Altersvorsorge auswirken.

Arbeitnehmervertretung einbeziehen:
In vielen Unternehmen gibt es die Möglichkeit, sich mit der Arbeitnehmervertretung über die besten Optionen zur Pensionskasse auszutauschen und Veränderungen zu bewirken.

Selbständigkeit: Vorsorge in eigenen Händen

Wer den Schritt in die Selbständigkeit wagt, muss sich von der obligatorischen Pensionskasse verabschieden. Doch keine Sorge – es gibt zahlreiche Alternativen, um auch als Selbständiger gut abgesichert zu sein:

Freiwillige Weiterversicherung:
Unter bestimmten Voraussetzungen können Selbständige weiterhin freiwillige Beiträge in die Pensionskasse einzahlen. So bleiben Sie auch während Ihrer Selbständigkeit im System abgesichert.

Anschluss an Sammelstiftungen:
Viele Sammelstiftungen bieten Selbständigen die Möglichkeit, sich zu günstigen Konditionen einer überbetrieblichen Pensionskasse anzuschliessen.

Kombination mit der 3. Säule:
Durch eine Kombination von 2. und 3. Säule können Sie Ihre Vorsorge steuerlich optimieren und gleichzeitig für den Ruhestand vorsorgen.

Die 3. Säule: Die Ergänzung für Ihre Vorsorge

Die 3. Säule ist der perfekte „Boost“ für Ihre Vorsorge, besonders wenn Sie sicherstellen wollen, dass Sie auch im Alter komfortabel leben können. Sie schliesst nicht nur Lücken, die die 2. Säule hinterlässt, sondern bietet Ihnen auch steuerliche Vorteile. Wer früh mit der 3. Säule beginnt, kann vom Zinseszinseffekt profitieren und so seine Altersvorsorge deutlich verbessern.

Ein Beispiel:
Wenn Sie in jungen Jahren mit der 3. Säule beginnen und regelmässig einbezahlen, können Sie sich über die Jahre ein beachtliches Kapital aufbauen. So ergänzen Sie Ihre Pensionskassenrente und stellen sicher, dass Sie später genug haben, um Ihren gewohnten Lebensstandard zu halten.

Tipp:
Prüfen Sie Ihre Pensionskasse und nutzen Sie zusätzliche Einzahlungen oder die Säule 3a – so bauen Sie früh ein solides Vorsorgefundament, das mit Ihrer Karriere wächst.

Pax Vorsorgekompetenz

Mit Pax Vorsorgekompetenz im Berufsleben nutzen

Ob Berufseinsteigerin, erfahrene Fachkraft, Führungsperson oder angehende Selbständigkeit, mit den Lösungen von Pax gestalten Sie Ihre Vorsorge aktiv. 

Wir zeigen auf, wie sich berufliche Entscheidungen auf Ihre Vorsorge auswirken und wie Sie Ihre Absicherung optimal ergänzen können. 

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Fazit: Vorsorge braucht Weitblick und Planung

Vorsorge ist mehr als nur ein Thema, das Sie irgendwann in der Zukunft angehen sollten. Sie sollten jetzt schon über Ihre finanzielle Absicherung nachdenken und aktiv mitgestalten. Ganz gleich, ob Sie in der beruflichen Vorsorge noch Luft nach oben haben, als Selbständiger die besten Optionen nutzen oder mit der 3. Säule eine solide Grundlage für Ihre Zukunft legen – Sie haben viele Möglichkeiten, Ihre Absicherung nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Vorsorge ist also nicht gleich Vorsorge. Mit dem richtigen Blick und einer aktiven Herangehensweise können Sie Ihre finanzielle Zukunft nicht nur absichern, sondern auch optimieren. Es lohnt sich, in Ihre eigene Vorsorge zu investieren – für ein Leben in Sicherheit und Freiheit.

Pax Vorsorgewelt

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