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Das Überschusssystem der Pensionskassen von Pax

Risikogerecht & chancenreich

Wir verteilen Risikoüberschüsse neu verursachergerecht. Das bedeutet für Sie: Höhere Chancen auf zusätzliche Überschüsse.
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Was sind Überschüsse und wieso entstehen sie?

Überschüsse sind Erträge, die Ihre Pensionskasse erwirtschaftet. Sie entstehen, wenn die tatsächlichen Ergebnisse besser sind als kalkuliert.

Es lassen sich zwei Hauptarten unterscheiden: 

  • Zinsüberschüsse: Wenn die Kapitalanlagen erfolgreicher sind als erwartet.

  • Risikoüberschüsse: Wenn weniger Leistungen (z. B. Invalidität, Todesfall) anfallen als erwartet.

Gut zu wissen: Versicherte haben Anspruch auf mindestens 90 Prozent der Erträge (gemäss AVO).

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Was ändert sich ab 2026 – und warum?

Ein Überschusssystem, das gute Risiko- und Vorsorgesituationen belohnt.

Bis 2025 erhielten alle Verträge im Wesentlichen ähnliche Risikoüberschüsse. Neu werden diese ab 10 versicherte Personen verursachergerecht verteilt – also je nach realem Risikoverlauf und Struktur Ihrer Belegschaft. Es gilt: je besser die Altersstruktur und der Vorsorgeausbau, desto höher die Ausschüttung.

Das sind die Vorteile

Höhere Fairness

Die Risikoüberschüsse werden ab 2026 verursachergerecht verteilt, sodass Unternehmen mit einer guten Risiko- und Vorsorgesituation genau jene Ausschüttung erhalten, die ihrem tatsächlichen Risikoverlauf entspricht.

Mehr Chancen für dynamische, jüngere Belegschaften

Betriebe mit einer jüngeren Altersstruktur profitieren besonders, da ihr geringeres Risiko für Invalidität und Todesfall zu höheren Risikoüberschüssen und damit zu spürbaren Mehrerträgen führt.

Transparente Berechnung

Die Zuteilung der Risikoüberschüsse basiert auf klar definierten Faktoren wie Altersstruktur, Leistungsfällen und Vorsorgeausbau, wodurch die Berechnung nachvollziehbar und für alle Beteiligten verständlich bleibt.

Stabiler fixer Satz für kleine Verträge (bis 9 Personen)

Für kleinere Verträge sorgt ein verlässlicher fixer Überschusssatz für Stabilität, da diese Gruppen naturgemäss stärkeren Schwankungen unterliegen und deshalb ein konstantes, planbares System benötigen.

Für wen gilt was?

Da Verträge mit weniger als 10 versicherten Personen eher schwankungsanfällig sind, gilt für diese ein anderes, verlässliches Überschusszuteilungssystem.

Verträge bis neun Versicherte (Einheitssatz)

  • Weiterhin fixer durchschnittlicher Risikoüberschusssatz

  • Unabhängig vom Schadenverlauf einzelner Jahre

  • Geeignet für kleinere Gruppen, da Schwankungen nicht voll durchschlagen

Verträge mit zehn oder mehr Versicherte (verursachergerechtes Risikoüberschussmodell)

  • Risikoüberschüsse werden verursachergerecht berechnet

  • Höhe hängt von drei Faktoren ab: Altersstruktur, Leistungsfälle, Vorsorgeausbau (Anteil überobligatorisches Guthaben)

Auf den Punkt gebracht

Welche Auswirkungen hat das aktualisierte Modell?

Ab 2026 werden die Risikoüberschüsse fairer verteilt: Verträge mit mehr als zehn Versicherten erhalten eine Zuteilung, die sich stärker am tatsächlichen Risikoverlauf orientiert und damit präziser und gerechter ausfällt.

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Neues Risikoüberschussmodell sowie Einheitssatz
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Die drei wichtigsten Faktoren

Die Berechnung für die Risikoüberschüsse für Verträge mit mehr als 10 Versicherten berücksichtigt drei zentrale Faktoren:

  • Altersstruktur: Verträge mit jüngeren Versicherten haben ein geringeres Risiko für Invalidität und Todesfall. Dadurch entsteht mehr Überschuss.

  • Leistungsfälle umfassen Ereignisse wie Invalidität oder Tod, bei denen die Versicherung Leistungen erbringen muss. Treten sie seltener auf als prognostiziert, entsteht ein höherer Risikoüberschuss.

  • Vorsorgeausbau: Je höher der Anteil an überobligatorischem Sparguthaben, desto höher das Potenzial für Risikoüberschüsse.

Diese Faktoren bestimmen die Höhe des Risikoüberschusses. Bei optimaler Konstellation kann die Ausschüttung bis zu drei Mal höher sein als im bisherigen Modell . Damit profitieren Unternehmen mit einer jungen Belegschaft und einem ausgebauten Vorsorgeplan besonders.

Ausschüttung des Überschusses

So werden die Überschüsse gutgeschrieben

Ermittlung des Risikoüberschusses

Die Überschüsse für das Jahr N werden auf Basis des tatsächlichen Altersguthabens und der bezahlten Prämien ermittelt, differenziert nach individuellen Sätzen sowie der jeweiligen Vertragsstruktur, den Risiken und dem Ausbaustand per Jahresende.

Gutschrift des Risikoüberschusses

Die Risikoüberschüsse werden im Nachhinein gutgeschrieben: jeweils per 1. Januar des Folgejahres, basierend auf dem effektiv erreichten Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres. So fliessen die Erträge direkt in das überobligatorische Altersguthaben der versicherten Personen. Das paritätische Organ (Vorsorgekommission / Stiftungsrat) kann entscheiden, dass die Gutschriften anders eingesetzt werden.

Die häufigsten Fragen