Vom Beamtenversicherer zum Experten für Private und Berufliche Vorsorge

Geschichte von Pax

1870

Gründung des «Lebensversicherungsverein der Beamten und Angestellten des Postkreises St. Gallen». Dieser Verein war der Vorläufer von Pax und als Sterbekasse nach dem Umlageverfahren organisiert.

1876

Da die versicherungstechnischen Grundlagen nicht genügten, um den Fortbestand zu sichern, fand ein Neustart auf gesicherter Basis statt und zwar in Form des «Versicherungs-Verein der eidgenössischen Beamten und Bediensteten» mit Sitz in Basel. Versicherungsnehmer sind Angestellte verschiedener Bundesbetriebe.

Police des «Versicherungs-Verein der eidgenössischen Beamten und Bediensteten» aus 1876

1886

1885 tritt das «Bundesgesetz über die Beaufsichtigung von Privat-Unternehmen auf dem Gebiet des Versicherungswesens» in Kraft. Als Folge muss der «Versicherungs-Verein» seine Statuten ändern. Zum ersten Mal erwähnen die Statuten ausdrücklich die genossenschaftliche Rechtsnatur des Vereins.

1891

Signet bis 1935

Um weitere Beamtenkreise zu erfassen, werden die Statuten angepasst. Auch der Name wird geändert zu «Schweizerischer Lebens-Versicherungs-Verein» (SLVV).

1918

Die Wandlungen in der Schweiz durch den ersten Weltkrieg führen zu einer neuen Organisationsstruktur des SLVV mit verstärktem Mitspracherecht der Personalverbände und Genossenschafter.

1921

Am ersten Januar nimmt die Versicherungskasse des Personals der Allgemeinen Bundesverwaltung ihre Tätigkeit auf. Damit verliert der SLVV seine Kundengrundlage. Gleichzeitig fallen auch die bisherigen Bundessubventionen weg, so dass sich der SLVV neu ausrichten muss. Er beschliesst, seine Lebensversicherungen der gesamten Schweizer Bevölkerung anzubieten und seine Tätigkeit auszubauen.

1926

Alte Simon’sche Villa an der St. Alban-Anlage 13, beim Aeschenplatz

Bezug der der alten Simon’schen Villa, einer am Aeschenplatz erworbenen Liegenschaft. An diesem Standort befindet sich auch heute noch der Sitz der Gesellschaft.

1936

Signetvorschläge für Policen im Jahr 1936

Der SLVV ändert seinen Firmennamen zu «Pax, Schweizerischer Lebens-Versicherungs-Verein»

1942

Aufgrund der Neuordnung des Schweizerischen Obligationenrechtes im Jahre 1937 werden die Statuten überarbeitet. Sie treten am ersten Januar 1942 in Kraft. Mit den neuen Statuten ändert sich auch die Firmenbezeichnung zu «Pax, Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft». Sie ist eine Genossenschaft mit der Delegiertenversammlung als oberstes Organ.

1950

Neubau aus 1950

Bezug des neuen Verwaltungsgebäudes am Aeschenplatz.

1957

Plakat von 1954, mit der Schildkröte als Symbol der Absicherung

Gründung der Pax-Stiftung zur Förderung der Personalvorsorge in Gewerbe, Handel und den freien Berufen in Basel. Mit dieser Stiftung verkauft die PAX deutlich vor Einführung des BVG Vollversicherungslösungen in der beruflichen Vorsorge.

1959

Logo von PAX Anlage AG, 1960

Gründung der Pax Anlage AG. Durch Beteiligung an der Wertsteigerung von Anlagen in guten Liegenschaften soll die zunehmende inflationsbedingte Entwertung des (nominellen) Versicherungssparens teilweise kompensiert werden.

1978

Die Bilanzsumme überschreitet erstmals 1 Milliarde Franken.

1986

Logo von 1986 Pax mit Schrägschrift

Neu stehen an der Spitze der Geschäftsleitung zwei Generaldirektoren, die die Gesamtverantwortung für die Geschäftsführung tragen. Dieser «neue Elan» wird mit einem neuen Firmen-Logo veranschaulicht.

1994

Als eine der ersten Schweizer Lebensversicherungsgesellschaften bietet Pax fondsgebundene Lebensversicherungen an.

1995

Unter der neuen Firma «Pax Holding (Genossenschaft)» wird die bisherige Genossenschaft in eine Holding-Gesellschaft überführt. Damit verbunden ist eine Übertragung der Versicherungsbestände an die nunmehr als Aktiengesellschaft konstituierte «Pax, Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft». Das zweite Standbein der Holding ist die börsenkotierte Pax Anlage AG. Die Statuten der Holding enthalten wichtige Schutzbestimmungen, die die Unabhängigkeit der Pax sicherstellen.

1997

Neues Verwaltungsgebäude am Aeschenplatz

Nach einer fünfjährigen Bauzeit bezieht die Pax das neue Verwaltungsgebäude am Aeschenplatz. Seine eigenwillige architektonische Gestaltung versinnbildlichen die Erwartungen der Kunden an eine Versicherung: Sicherheit gepaart mit Dynamik und innovativen Produkten.

2004 / 2005

Um möglichst effizient auf die Veränderungen des Marktes zu reagieren, leitet der Verwaltungsrat einen Erneuerungsprozess ein. Die Geschäftsleitung wird verkleinert und die Strukturen der Pax Gruppe neu organisiert. Im Jahr 2005 wird der Erneuerungsprozess erfolgreich abgeschlossen. Damit verfügt das Unternehmen über die nötigen Voraussetzungen, um sich im schwierigen Markt zu behaupten.

2010

Pax führt ihren Aussendienst in die Selbstständigkeit. Ein Vertriebsnetz aus unabhängigen Maklern und Partnern wird aufgebaut.

2014

Neues Markenzeichen

Pax lanciert ihren neuen Markenauftritt. Dahinter steht eine Welt mit Werten und Leitlinien, die die Marke Pax schärfer positionieren und Partner sowie Kunden noch stärker ins Zentrum stellen. Kern des Markenversprechens sind Werte wie: glaubwürdig, vorausschauend und direkt. Diese Ausrichtung kommt auch im neuen Claim zum Ausdruck: Vorsorge auf den Punkt gebracht.

2016

Im Oktober 2016 gründet die Pax Holding das InsurTech-Start-up «Creadi AG». Creadi entwickelt digitale Geschäftsmodelle für die Versicherungsbranche von morgen und befasst sich dabei intensiv mit dem Dialog zwischen den verschiedenen Marktakteuren..

2017

Ende März 2017 verkauft die Pax Holding ihre Mehrheitsbeteiligung an der Pax Anlage AG. Der Grund für den Verkauf ist die strategische Entscheidung, dass die Private und Berufliche Vorsorge stärker ins Zentrum gestellt werden sollen und dass die Entwicklung von Immobilien nicht zu den Kernaufgaben einer Vorsorgeversicherung gehört.