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PAX, Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft AG Aeschenplatz 13 Postfach 4002 Basel
Tel.: +41 61 277 66 66 Fax: +41 61 277 64 56 E-Mail: info@pax.ch
Contact-Center: Private Vorsorge: 0848 729 729 Berufliche Vorsorge: 0848 725 725
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Das kleine Fonds-ABC |
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| 1. Säule |
| Die 1. Säule ist die staatliche Vorsorge AHV (Alters- und Hinterbliebenenversicherung). Sie ist eine Solidarversicherung und soll die Existenz sichern. Obligatorisch versichert ist, wer in der Schweiz lebt oder arbeitet. |
| 2. Säule |
| Die 2. Säule ist die berufliche Vorsorge (BVG). Sie ist für alle Arbeitnehmer mit einem bestimmten Mindesteinkommen obligatorisch. Ihr Ziel ist es, bis zu einem bestimmten Einkommen die gewohnte Lebenshaltung zu sichern. |
| 3. Säule |
| Die 3. Säule ist die private Selbstvorsorge. Sie soll die Leistungen aus den ersten beiden Säulen ergänzen und persönliche Wünsche und Bedürfnisse absichern. |
| Aktie |
| Die Aktie ist ein Wertpapier, das einen Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft darstellt. Dem Eigentümer sichert die Aktie Stimm- und Wahlrechte sowie Rechte am Gewinnanteil (Dividenden) und weitere Vermögensrechte. |
| Aktienfonds |
| Aktienfonds investieren ihr Vermögen hauptsächlich in Aktien. Siehe auch Anlagefonds. |
| Aktienindex |
| Ein Aktienindex bildet den Kursverlauf einer repräsentativen Gruppe von Aktien (Land, Branche, Region etc.) ab. |
| Aktienresearch |
| Aktienresearch ist ein Verfahren zur Beurteilung der Ertragskraft eines Unternehmens, das der Bewertung einer Aktie vorangehen muss. Aktienresearch wird von den Banken für ihre Kunden betrieben, wobei heute vermehrt auch Grossinvestoren (z.B. Versicherungen) ihre eigenen Analyseabteilungen unterhalten. |
| Aktives Management |
| Das Aktive Management ist ein Investmentstil, der darauf abzielt, einen Vergleichsindex (Benchmark) zu übertreffen, indem gewisse in ihm enthaltene Titel über- oder untergewichtet werden. |
| All in Fee |
| All in Fee deckt sämtliche Gebühren, welche für den Kauf, Verkauf und die Verwahrung sowie für die Verwaltung von Anlagefonds anfallen. Ausgenommen sind u.a. Stempelabgaben, ausländische Courtagen und Gebühren. |
| Anlagefonds |
| Anlagefonds sind gemeinschaftliche Kapitalanlagen, die nach dem Grundsatz der Risikoverteilung durch eine Fondsleitung verwaltet werden. Es gibt reine Obligationen- und Aktienfonds, aber auch gemischte Anlagefonds. Fondsanteile sind handelbare Wertpapiere. |
| Anlagefondsgesetz (AFG) |
| Das Bundesgesetz über die Anlagefonds sowie die Verordnungen von Bundesrat und der Aufsichtsbehörde (Eidg. Bankenkommission EBK) bilden die Grundlage für die Beziehung zwischen dem Anleger, der Fondsleitung und der Depotbank. Das Anlagefondsgesetz setzt den Fondsemittenten Vorschriften bezüglich Anlageverhalten, Vertrieb und Behandlung der Anteilseigner. |
| Anlagehorizont |
| Der Anlagehorizont ist die zeitliche Perspektive, mit der ein Investor die Zusammensetzung seiner Anlage wählt. |
| Anlageschwerpunkt |
| Anlageschwerpunkte werden in der Anlagestrategie festgelegt. Ein Anlagefonds kann beispielsweise einen Schwerpunkt auf Aktien mittlerer und kleinerer Schweizer Gesellschaften legen. |
| Anlagesparpläne |
| Anlagesparpläne werden von Banken, Versicherungen, aber auch von der Post angeboten. Dabei zahlt der Kunde periodisch (z.B. monatlich) einen frei wählbaren Sparbetrag ein, der dann in den von ihm gewünschten Anlagefonds investiert wird. |
| Anlagestrategie |
| In der Anlagestrategie werden grundsätzliche Entscheidungen bez. Managementstil, Referenzindex, Auswahl der Wertpapiere, Zeitpunkt der Anschaffung, Anlagedauer sowie der Absicherung gegen Kursverluste getroffen. |
| Anlagewährung |
| Die Anlagewährung eines Anlagefonds oder Portefeuilles entspricht der dem Investitionsobjekt zugrunde liegenden Währung, z.B. Franken für Schweizer Aktien oder Euro für Aktien aus dem Euroland. |
| Anlagezielfonds |
| Anlagezielfonds bilden standardisierte Anlagestrategien nach, die sich in ihrem Risikograd unterscheiden. In der Praxis werden häufig die drei Fondstypen Growth (einkommensorientiert), Balanced (ausgewogen) und Income (dynamisch) unterschieden. |
| Anlegerprofil |
| Das Anlegerprofil zeigt die Risikofähigkeit eines Investors. Zu den Kriterien gehören Alter, Vermögenssituation, Risikobereitschaft etc. |
| Annualisierte Performance |
| Die annualisierte Performance ist die auf den Zeitraumes eines Jahres umgerechnete Wertentwicklung eines Anlagefonds. |
| Anteilscheine |
| Anteilscheine sind nennwertlose Urkunden in Form eines Inhaber- oder Namenpapiers über die Beteiligung an einem Anlagefonds. |
| Asset Allocation |
| Asset Allocation ist die Gliederung eines Portefeuilles nach verschiedenen Anlagearten, z.B. Aktien, Obligationen und Geldmarktpapiere. Die Anlagen werden zusätzlich nach geografischen und währungsmässigen Kriterien aufgeteilt. |
| Aufbauplan |
| Ein Kunde zahlt monatlich einen festgelegten Sparbetrag ein, der dann von einer Finanzgesellschaft in den vom Kunden gewünschten Anlagefonds investiert wird. |
| Auflegungsdatum |
| Das Auflegungsdatum entspricht dem Datum, an dem ein Anlagefonds in den Verkauf gelangt. |
| Aufsichtsbehörde |
| Siehe Bankenkommission, Eidgenössische (EBK). |
| Ausgabeaufschlag |
| Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Gebühr, die von der ausgebenden Fondsgesellschaft beim Verkauf von Anteilen dem Käufer belastet wird. |
| Ausgabepreis |
| Der Ausgabepreis ist der Preis, zu dem ein Anlagefonds Anteile ausgibt. Der Preis setzt sich aus dem Inventarwert des Anteils zuzüglich allfälliger Ausgabekommissionen, Platzierungskosten sowie allfälliger Nebenkosten zusammen. |
| Ausschüttende Anlagefonds |
| Diese Anlagefonds schütten ihre erwirtschafteten Erträge und realisierten Kapitalgewinne mehrheitlich an die Anteilinhaber aus. Gegenteil: Thesaurierungsfonds. |
| Baisse |
| Baisse beschreibt einen länger anhaltenden Kursrückgang an der Börse. Gegenteil: Hausse. |
| Bankenkommission, Eidgenössische (EBK) |
| Die Eidgenössische Bankenkommission ist als Aufsichtsbehörde der Fondsgesellschaften für die Einhaltung des Fondsgesetzes und der Fondsreglemente verantwortlich. |
| Benchmark |
| Ein Benchmark oder Referenzindex wird für die Messung der relativen Wertentwicklung eines Wertschriftenportefeuilles oder Anlagefonds herangezogen. Als Benchmarks dienen z.B. nationale oder internationale Aktienindices. |
| Beteiligungsgesellschaft |
| Als Beteiligungsgesellschaften werden Unternehmen bezeichnet, deren Geschäftszweck ist, Beteiligungen an anderen Gesellschaften zu halten. |
| Blue Chips |
| Blue Chips sind Aktien von führenden Unternehmen mit erstklassiger Bonität, hoher Ertragskraft und solider Finanzstruktur. |
| Bonität |
| Die Bonität umfasst die Zahlungsfähigkeit und den Zahlungswillen eines Schuldners und gibt Aufschluss über seine Kreditwürdigkeit. |
| Börse |
| Die Börse ist ein regelmässig stattfindender Markt, bei dem nach klaren Regeln Güter gehandelt werden. Je nach Güter spricht man zum Beispiel von einer Wertpapier-, Effekten- oder Devisenbörse. |
| Börsengewichtung |
| Unter Börsengewichtung wird der anteilige Börsenwert eines Unternehmens am Gesamtwert aller an einer bestimmten Börse kotierten Unternehmen verstanden. |
| Börsenkapitalisierung |
| Die Börsenkapitalisierung entspricht dem Markt- oder Verkehrswert eines Unternehmens und errechnet sich aus dem aktuellen Börsenkurs bzw. dem Kurswert pro Aktie multipliziert mit der Anzahl aller Aktien eines Unternehmens. |
| Branchenfonds |
| Branchenfonds spezialisieren sich auf Anlagen in bestimmte Wirtschaftszweige, z.B. Biotechnologie, Nahrungsmittel etc. |
| BVG-Index |
| Der von der Genfer Privatbank Pictet eingeführte BVG-Index repräsentiert die gesetzlichen Anlagevorschriften für Pensionsfonds und wird von diesen oft als Benchmark verwendet. |
| Cost-Average-Effekt |
| Dieser Effekt tritt bei Anlagesparplänen auf, welche mit regelmässigen Einlagen in gleichbleibenden Einzahlungshöhe in Anlagefonds investieren. Es werden bei fallenden Kursen mehr, bei steigenden Kursen weniger Fondsanteile erworben. Dies hat den Vorteil, dass meist insgesamt zu günstigerem Durchschnittspreis gekauft wird, was gerade bei Aktienfonds vorteilhaft ist, welche häufig Kursschwankungen unterliegen. |
| Coupon |
| Der Coupon ist ein dem Wertpapier beigegebener Zins- oder Dividendenschein, der zum Bezug fälliger Erträge berechtigt. |
| Courtagen |
| Die Courtage ist eine Kommission für die Vermittlung von Börsengeschäften und wird von Banken für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren erhoben. |
| Crash |
| Von Crash spricht man, wenn eine Börse innert Stunden einbricht. |
| Dachfonds |
| Dachfonds, auch Fund of Funds, sind Anlagefonds, die ihr Kapital überwiegend in Anteile anderer Anlagefonds investieren. |
| Depotbank |
| Die Depotbank verwahrt das Vermögen eines Anlagefonds und ist für die Ausgabe und Rücknahme von Anteilen verantwortlich. Sie überwacht die Einhaltung des Anlagefondsgesetzes und des Fondsreglementes bzw. des Fondsprospektes durch die Fondsleitung. |
| Derivate |
| Unter Derivaten versteht man Finanzprodukte, die sich von Wertpapieren, Indizes oder Währungen ableiten. Sie werden eingesetzt, um ein Portfolio vor Kursrückschlägen abzusichern oder um auf einen Kursanstieg oder –verlust eines Basiswerts zu spekulieren. |
| Devisen |
| Die Devisen stellen den Besitz von Kapital in ausländischer Währung dar. |
| Direktinvestition |
| Bei einer Direktinvestition wird direkt in Aktien, Obligationen, Gold, Immobilien o.a. investiert. Anlagefonds sind indirekte Anlagen. |
| Diversifikation |
| Die Diversifikation dient der Risikostreuung. Ein Vermögen wird auf mehrere Anlageobjekte und/oder Anlageklassen verteilt. Ziel ist ein Portfolio mit einem möglichst geringem Risiko bei gleichbleibender Rendite. |
| Dividende |
| Die Dividende ist der von einer Aktiengesellschaft je Aktie ausbezahlte Gewinnanteil. |
| Duration |
| Die Duration ist die durchschnittliche Restlaufzeit einer Obligation. Sie ist eine wichtige Steuerungsgrösse für Anlagefonds, die in Obligationen mit unterschiedlichen Laufzeiten investieren. |
| Emerging Market Funds |
| Emerging Market Funds investieren in die Märkte aufstrebender Schwellenländer mit überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial, z.B. in Osteuropa, Asien, Lateinamerika. |
| Entnahmeplan |
| Ein Entnahmeplan ermöglicht Bezüge aus einem Fondsdepot. |
| Erstausgabepreis |
| Der Erstausgabepreis entspricht dem Emissionspreis bei der erstmaligen Ausgabe von Fondsanteilen oder anderen Wertpapieren. |
| Ertrag |
| Der Ertrag eines Anlagefonds setzt sich aus Dividenden- und Zinseinnahmen sowie aus realisierten Kursgewinnen zusammen. |
| Ex-Datum |
| Unter Ex-Datum wird der Tag der erfolgten Ertrags- oder Gewinnausschüttung verstanden. |
| Fondsdomizil |
| Das Fondsdomizil gibt Aufschluss über den Ort, wo ein Anlagefonds registriert ist. Aufsicht und Gesetzgebung können je nach Domizil verschieden sein. |
| Fondsgebundene Lebensversicherung |
| Eine fondsgebundene Lebensversicherung verbindet den Versicherungsschutz einer Lebensversicherung mit den Ertragschancen von Anlagefonds. |
| Fondskonto |
| Es handelt sich um ein Konto, das zum Fondssparen verwendet wird und eine einfache Möglichkeit zum Erwerb bzw. zur Veräusserung von Anlagefonds bietet. |
| Fondsleitung |
| Die Fondsleitung ist die Betreiberin von Anlagefonds. Sie trägt als juristisch eigenständige Gesellschaft die Gesamtverantwortung für die Verwaltung. |
| Fondsmanagement |
| Das Fondsmanagement ist für die Umsetzung der von der Fondsleitung vorgegebenen Anlagepolitik verantwortlich. |
| Fondspicking |
| Fondspicking bedeutet das Herauspflücken einzelner Anlagefonds. Fondspicker betreiben ein aktives Management und setzen gezielt Anlageschwerpunkte. |
| Fondsreglement |
| Das Fondsreglement regelt die Rechte und Pflichten der Fondsleitung, der Depotbank und der Anleger. |
| Fondssparplan |
| Ein Fondssparplan ist ein auf Anlagefonds zugeschnittener Anlagesparplan. |
| Fondsvermögen |
| Das Fondsvermögen ist die Gesamtsumme, die in einem Anlagefonds investiert ist und entspricht dem Netto-Inventarwert. |
| Fondswährung |
| Die Fondswährung ist die Währung, in der ein Anlagefonds die Jahresrechnung erstellt. |
| Forward Pricing |
| Das Forward Pricing ist ein Preisstellungs- und Handelssystem. Nach diesem wird das Fondsvermögen jeweils anhand der Börsen-/Devisenschlusskurse vom Vortag bewertet. |
| Geldmarkt |
| Am Geldmarkt werden kurzfristige Finanzierungsmittel mit einer Laufzeit von weniger als 12 Monaten gehandelt. |
| Geldmarktfonds |
| Geldmarktfonds sind Anlagefonds für Investments in Geldmarktpapiere. |
| Gemanagte Fondsportfolios |
| Es handelt sich dabei um eine aktive und individuelle Vermögensverwaltung mittels Fondsportfolios. |
| Gemischter Anlagefonds |
| Ein gemischter Anlagefonds investiert in verschiedene Anlageklassen (z.B. Obligationen, Aktien). |
| Hausse |
| Eine Hausse ist eine längere Zeit anhaltende starke Kurssteigerung an der Börse. Gegenteil: Baisse. |
| Höchststand-Garantie |
| Das Prinzip der Höchststand-Garantie stellt sicher, dass der Anleger zum Laufzeit-Ende den höchsten Anteilswert ausbezahlt erhält, der an den monatlichen Aus- und Rückgabetagen ermittelt wurde. Das Konzept ermöglicht so Einzahlungen ohne Verlustrisiko. Die Fondskategorie eignet sich für Anleger, welche unter allen Umständen marktbedingte Verluste vermeiden wollen und bereit sind dafür auf einen Teil der langfristigen Ertragschancen zu verzichten. Ein Fonds mit Höchststandgarantie investiert in Aktien, Obligationen und Geldmarktpapiere. Zudem werden zwecks Steuerung der Rendite und Risiken auch Derivate eingesetzt. |
| Immobilienfonds |
| Ein Immobilienfonds investiert in Immobilienmärkte. |
| Index |
| Ein Index ist ein gewichteter Mittelwert, der den Kursverlauf eines bestimmten Marktes repräsentiert. |
| Indexfonds |
| Indexfonds sind von der Titelselektion und Gewichtung so strukturiert, dass sie in ihrem Aufbau einem bestimmten Index entsprechen. |
| Inflation |
| Inflation ist das lateinische Wort für Geldentwertung. |
| Institutional Banking |
| Unter Institutional Banking werden alle Bankdienstleistungen verstanden, die ausschliesslich für institutionelle Grosskunden wie z.B. Pensionskassen, Finanzabteilungen von Grossunternehmen etc. erbracht werden. |
| Institutionelle Anleger |
| Institutionelle Anleger, z.B. Pensionskassen, Finanzabteilungen von Unternehmen, Versicherungen etc. sind Grossanleger mit erheblichem, meist kontinuierlichem Anlagebedarf. |
| Inventarwert |
| Der Inventarwert eines Fondsanteils (Net Asset Value) entspricht dem Verkehrswert der Fondsaktiven abzüglich der Verpflichtungen, dividiert durch die im Umlauf befindlichen Anteile. |
| Jahresbericht |
| Der Jahresbericht gibt Auskunft über die Geschäftstätigkeit des Anlagefonds. Er muss innerhalb von vier Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres von einer Revisionsstelle geprüft sein. |
| Kapitalmarkt |
| Am Kapitalmarkt werden mittel- und langfristige Anlagen gehandelt. |
| Kotierung |
| Die Kotierung bedeutet die Zulassung eines Wertpapiers zum Handel an einer offiziellen, regulierten Börse. |
| Kurs |
| Der Kurs ist der Marktpreis von Wertpapieren, Devisen, Waren oder Anteilen eines Anlagefonds. Durch Angebot und Nachfrage ist der Kurs ständigen Schwankungen unterworfen. |
| Länderfonds |
| Länderfonds investieren ihr Vermögen in Aktien von Gesellschaften mit Sitz in einem bestimmten Land. |
| Liquidität |
| Bei Anlagefonds versteht man unter Liquidität flüssige Mittel, welche unter anderem zur Rücknahme von Anteilscheinen bereitgehalten werden müssen. |
| Management fee |
| Management fee ist die Verwaltungsgebühr, die von der Fondsleitung erhoben wird. |
| Micropal |
| Micropal ist eine unabhängige Gesellschaft, die sich auf die Performance-Vergleiche von Anlagefonds spezialisiert hat. |
| Mid Cap |
| Mid Cap ist die Aktie eines Unternehmens mit mittelgrosser Börsenkapitalisierung. |
| Nettorendite |
| Die Nettorendite ist die Rendite eines Titels oder eines Anlagefonds nach Abzug der Verrechnungssteuer oder Quellensteuer. |
| Nominalzins |
| Der Nominalzins trägt dem Wertverlust durch Inflation keine Rechnung. |
| Nominelle Jahresrendite |
| Bei der Berechnung der nominellen Jahresrendite wird der Wertverlust durch Inflation nicht mitberücksichtigt. |
| Obligation |
| Eine Obligation ist eine festverzinsliche Schuldverschreibung in Form eines handelbaren Wertpapiers. |
| Obligationenfonds |
| Obligationenfonds investieren hauptsächlich in Obligationen. |
| P.a. |
| p.a. ist die Abkürzung für den lateinischen Ausdruck per annum und bedeutet pro Jahr. |
| Passives Management |
| Das passive Management eines Anlagefonds richtet sich möglichst genau nach einem festgelegten Benchmark aus. |
| Pauschalgebühren |
| Die Pauschalgebühren enthalten Verwaltungs- und Transaktionskosten und allfällige Erfolgshonorare. |
| Performance |
| Die Performance von Anlagefonds gibt an, wie sich ein Fondsanteil während eines bestimmten Zeitraums entwickelt hat. |
| Plansumme |
| Die Plansumme ist die Summe in einem Fondssparplan, welche der Kunde in der geplanten Laufzeit insgesamt einzahlen wird. Meist wird die gesamte Ausgabekommission der geplanten Laufzeit von diesem Betrag abgezogen. |
| Portefeuille/Portfolio |
| Ein Portefeuille oder englisch Portfolio ist die Zusammensetzung eines Wertpapiervermögens in einem Anlagefonds. |
| Portfoliomanager |
| Ein Portfoliomanager ist für die Bewirtschaftung eines Portefeuilles verantwortlich. |
| Private Banking |
| Unter Private Banking sind alle Dienstleistungen zu verstehen, die im Zusammenhang mit der Anlageberatung und Vermögensverwaltung für Privatpersonen im gehobenen Einkommenssegment erbracht werden. |
| Prospekt |
| Ein Prospekt enthält neben dem Fondsreglement sonstige wichtige Informationen über den Anlagefonds und muss laufend aktualisiert werden. |
| Quellensteuer |
| Die Quellensteuer ist eine Steuer, die das Steuerobjekt unmittelbar beim Entstehen erfasst. In der Schweiz ist z.B. die Verrechnungssteuer eine Quellensteuer. |
| Rating |
| Rating bedeutet die Einstufung der Bonität eines Schuldners durch eine Ratingagentur aufgrund einheitlicher Kriterien und Verfahren. Unternehmen, Regierungen und Organisationen, die Anleihen zur öffentlichen Zeichnung ausgeben, werden von diesen Ratingagenturen nach ihrer Schuldnerqualität klassifiziert. Die besten Ratings liegen in der Kategorie A, die schlechtesten in der Kategorie C. |
| Ratingagentur |
| Ratingagenturen sind auf die Kreditanalyse spezialisiert und klassifizieren Schuldner nach ihrer Zahlungsfähigkeit. Bekannte Rating-Agenturen sind Standard & Poor und Moody's. |
| Reale Jahresrendite |
| Bei der Berechnung der realen Jahresrendite wird der Wertverlust durch Inflation miteinbezogen. |
| Realzins |
| Der Realzins trägt dem Wertverlust durch Inflation Rechnung. |
| Rechenschaftsbericht |
| Der Rechenschaftsbericht ist Teil des Jahresberichts. |
| Rechnungswährung |
| Die Rechnungswährung ist jene Währung, in der ein Anlagefonds seine Jahresrechnung erstellt. |
| Referenzwährung |
| Die Referenzwährung ist die Heimwährung eines Investors. |
| Regionenfonds |
| Ein Regionenfonds investiert in ausgesuchte Wirtschaftsregionen wie zum Beispiel in Kontinentaleuropa, USA etc. |
| Rendite |
| Die Rendite ist der in Prozenten ausgedrückte Ertrag eines Vermögens, bestehend aus Kurssteigerungen sowie laufenden Erträge (Dividenden, Zinsen) während eines Zeitraumes. |
| Rentenfonds |
| Obligationenfonds werden in Deutschland als Rentenfonds bezeichnet. |
| Risiko |
| Das Risiko einer Anlage wird in der Finanzmarkttheorie an den Ertragsschwankungen gemessen. Risiko und Ertrag stehen im direktem Zusammenhang: je höher das eingegangene Risiko, desto grösser soll der Ertrag der Anlage ausfallen. |
| Risikostufe |
| Die Risikostufe drückt das Risiko einer Anlage aus. Die PAX klassifiziert ihre Anlagefonds in fünf Risikostufen, welche aufgrund der Schwankungsbreite, dem kurzfristigen Verlustpotenzial und der Eignung zum langfristigen Sparen festgelegt wurden. Die Risikostufe 1 bedeutet sehr geringes und die Risikostufe 5 sehr hohes Verlustrisiko. |
| Rücknahmekommission |
| Die Rücknahmekommission ist eine einmalige Gebühr, die beim Verkauf eines Fondsanteils anfällt. |
| Rücknahmepreis |
| Der Rücknahmepreis setzt sich aus dem Inventarwert zuzüglich einer allfälligen Rücknahmekommission zusammen. |
| Säule 1 |
| Die 1. Säule ist die staatliche Vorsorge AHV (Alters- und Hinterbliebenenversicherung). Sie ist eine Solidarversicherung und soll die Existenz sichern. Obligatorisch versichert ist, wer in der Schweiz lebt oder arbeitet. |
| Säule 2 |
| Die 2. Säule ist die berufliche Vorsorge (BVG). Sie ist für alle Arbeitnehmer mit einem bestimmten Mindesteinkommen obligatorisch. Ihr Ziel ist es, bis zu einem bestimmten Einkommen die gewohnte Lebenshaltung zu sichern. |
| Säule 3 |
| Die 3. Säule ist die private Selbstvorsorge. Sie soll die Leistungen aus den ersten beiden Säulen ergänzen und persönliche Wünsche und Bedürfnisse absichern. |
| Sharpe Ratio |
| Das Sharpe Ratio ist eine Kennziffer, die Performance und Risiko einer Aktie oder eines Portefeuilles in einer Zahl zusammenfasst. Ein hohes Ratio bedeutet, dass mit geringem Risiko eine hohe Performance erzielt wurde. |
| SICAF |
| Ein SICAF (Société d’investissement à capital fixe) ist ein geschlossener Anlagefonds in Form einer Aktiengesellschaft als eigenständige juristische Person. Die Gesellschaft verfügt über ein festes Grundkapital. |
| SICAV |
| Ein SICAV (Société d’investissement à capital variable) ist ein offener Anlagefonds in Form einer Aktiengesellschaft als eigenständige juristische Person. Die Gesellschaft verfügt über ein variables Grundkapital. |
| Small Caps |
| Small Caps oder auch Nebenwerte sind Aktien von kleinen wachstumsstarken Unternehmen mit noch geringer Börsenkapitalisierung. |
| Sperrklinkeneffekt |
| Der Sperrklinkeneffekt ist eine spezielle Absicherungsstrategie, durch die das Risiko bei Aktien und Obligationen gezielt reduziert wird. |
| Standardabweichung |
| Die Standardabweichung ist ein statistisches Streuungsmass. Siehe Volatilität. |
| Switch |
| Switch ist das englische Wort für Austausch oder Wechsel. Dabei werden bestehende Fondsanteile veräussert und mit den frei werdenden Beträgen andere Fondsanteile erworben. |
| Switchgebühr |
| Die Switchgebühr kann bei einem Wechsel von einem Anlagefonds zum anderen (Switch) verlangt werden. |
| Themenfonds |
| Ein Themenfonds setzt auf ein bestimmtes Anlagethema, z.B. Ökologie, Technologie u.a. |
| Thesaurierende Anlagefonds |
| Thesaurierende Anlagefonds reinvestieren erzielte Erträge, statt diese an die Anteilseigner auszuschütten. |
| Total Expense Ratio (TER) |
| Total Expense Ratio sind die laufenden ausgewiesenen Kosten für Anlagen wie Management fees, Depotbankgebühren, Verwaltungskosten etc. |
| Total Return |
| Der Total Return bezeichnet die gesamte Rendite eines Wertpapiers oder Portefeuilles und umfasst den laufenden Ertrag aus Zinsen, Dividenden und Kapitalgewinnen. Davon werden noch die Kosten in Abzug gebracht. |
| Umbrellafonds |
| Umbrellafonds sind aus mehreren Anlagefonds zusammengesetzt und bilden in ihrer Gesamtheit eine juristische Einheit. |
| Valoren-Nr. |
| Die Valoren-Nr. ist eine Wertpapiererkennungsziffer, die den Handel und Transfer von Wertpapieren erleichtert. |
| Vermögensverwaltung |
| Die Vermögensverwaltung ist ein Geschäftszweig von Banken und Finanzdienstleistern, welche die aktive Verwaltung von privaten und institutionellen Kundenvermögen beinhaltet. Der Vermögensverwalter legt mit dem Kunden eine Anlagestrategie fest. Gemäss diesen Vorgaben tätigt er Investitionen und nimmt Umschichtungen vor. |
| Verrechnungssteuer |
| Die Verrechnungssteuer ist eine Quellensteuer, die unter anderem bei Ertragsausschüttungen von schweizerischen Anlagefonds zur Anwendung gelangt. Sie wird nach der Deklaration der Erträge zurückerstattet. |
| Verwaltungsgebühr |
| Die Verwaltungsgebühr dient dem Vermögensverwalter zur Deckung seines Aufwandes. Sie entspricht in der Regel einem festen Prozentsatz des verwalteten Vermögens. |
| Volatilität |
| Die Volatilität ist ein Mass für die Schwankungen der Rendite von Wertpapieren innerhalb einer bestimmten Periode. Die Quantifizierung erfolgt häufig mittels Standardabweichung. |
| Wertpapiere |
| Wertpapiere sind Urkunden, die ein privates Vermögensrecht verbriefen. Zu den Wertpapieren zählen Aktien, Obligationen, Pfandbriefe, Anteile von Anlagefonds etc. |
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