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1. Säule
Die 1. Säule ist die staatliche Vorsorge AHV (Alters- und Hinterbliebenenversicherung). Sie ist eine Solidarversicherung und soll die Existenz sichern. Obligatorisch versichert ist, wer in der Schweiz lebt oder arbeitet.

2. Säule
Die 2. Säule ist die berufliche Vorsorge (BVG). Sie ist für alle Arbeitnehmer mit einem bestimmten Mindesteinkommen obligatorisch. Ihr Ziel ist es, bis zu einem bestimmten Einkommen die gewohnte Lebenshaltung zu sichern.

3. Säule
Die 3. Säule ist die private Selbstvorsorge. Sie soll die Leistungen aus den ersten beiden Säulen ergänzen und persönliche Wünsche und Bedürfnisse absichern.

Aktie
Die Aktie ist ein Wertpapier, das einen Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft darstellt. Dem Eigentümer sichert die Aktie Stimm- und Wahlrechte sowie Rechte am Gewinnanteil (Dividenden) und weitere Vermögensrechte.

Aktienfonds
Aktienfonds investieren ihr Vermögen hauptsächlich in Aktien. Siehe auch Anlagefonds.

Aktienindex
Ein Aktienindex bildet den Kursverlauf einer repräsentativen Gruppe von Aktien (Land, Branche, Region etc.) ab.

Aktienresearch
Aktienresearch ist ein Verfahren zur Beurteilung der Ertragskraft eines Unternehmens, das der Bewertung einer Aktie vorangehen muss. Aktienresearch wird von den Banken für ihre Kunden betrieben, wobei heute vermehrt auch Grossinvestoren (z.B. Versicherungen) ihre eigenen Analyseabteilungen unterhalten.

Aktives Management
Das Aktive Management ist ein Investmentstil, der darauf abzielt, einen Vergleichsindex (Benchmark) zu übertreffen, indem gewisse in ihm enthaltene Titel über- oder untergewichtet werden.

All in Fee
All in Fee deckt sämtliche Gebühren, welche für den Kauf, Verkauf und die Verwahrung sowie für die Verwaltung von Anlagefonds anfallen. Ausgenommen sind u.a. Stempelabgaben, ausländische Courtagen und Gebühren.

Anlagefonds
Anlagefonds sind gemeinschaftliche Kapitalanlagen, die nach dem Grundsatz der Risikoverteilung durch eine Fondsleitung verwaltet werden. Es gibt reine Obligationen- und Aktienfonds, aber auch gemischte Anlagefonds. Fondsanteile sind handelbare Wertpapiere.

Anlagefondsgesetz (AFG)
Das Bundesgesetz über die Anlagefonds sowie die Verordnungen von Bundesrat und der Aufsichtsbehörde (Eidg. Bankenkommission EBK) bilden die Grundlage für die Beziehung zwischen dem Anleger, der Fondsleitung und der Depotbank. Das Anlagefondsgesetz setzt den Fondsemittenten Vorschriften bezüglich Anlageverhalten, Vertrieb und Behandlung der Anteilseigner.

Anlagehorizont
Der Anlagehorizont ist die zeitliche Perspektive, mit der ein Investor die Zusammensetzung seiner Anlage wählt.

Anlagepolitik
Siehe Anlagestrategie.

Anlagerendite
Siehe Rendite.

Anlageschwerpunkt
Anlageschwerpunkte werden in der Anlagestrategie festgelegt. Ein Anlagefonds kann beispielsweise einen Schwerpunkt auf Aktien mittlerer und kleinerer Schweizer Gesellschaften legen.

Anlagesparpläne
Anlagesparpläne werden von Banken, Versicherungen, aber auch von der Post angeboten. Dabei zahlt der Kunde periodisch (z.B. monatlich) einen frei wählbaren Sparbetrag ein, der dann in den von ihm gewünschten Anlagefonds investiert wird.

Anlagestrategie
In der Anlagestrategie werden grundsätzliche Entscheidungen bez. Managementstil, Referenzindex, Auswahl der Wertpapiere, Zeitpunkt der Anschaffung, Anlagedauer sowie der Absicherung gegen Kursverluste getroffen.

Anlagestrategiefonds
Siehe Anlagezielfonds.

Anlagewährung
Die Anlagewährung eines Anlagefonds oder Portefeuilles entspricht der dem Investitionsobjekt zugrunde liegenden Währung, z.B. Franken für Schweizer Aktien oder Euro für Aktien aus dem Euroland.

Anlagezielfonds
Anlagezielfonds bilden standardisierte Anlagestrategien nach, die sich in ihrem Risikograd unterscheiden. In der Praxis werden häufig die drei Fondstypen Growth (einkommensorientiert), Balanced (ausgewogen) und Income (dynamisch) unterschieden.

Anlegerprofil
Das Anlegerprofil zeigt die Risikofähigkeit eines Investors. Zu den Kriterien gehören Alter, Vermögenssituation, Risikobereitschaft etc.

Annualisierte Performance
Die annualisierte Performance ist die auf den Zeitraumes eines Jahres umgerechnete Wertentwicklung eines Anlagefonds.

Anteilscheine
Anteilscheine sind nennwertlose Urkunden in Form eines Inhaber- oder Namenpapiers über die Beteiligung an einem Anlagefonds.

Asset Allocation
Asset Allocation ist die Gliederung eines Portefeuilles nach verschiedenen Anlagearten, z.B. Aktien, Obligationen und Geldmarktpapiere. Die Anlagen werden zusätzlich nach geografischen und währungsmässigen Kriterien aufgeteilt.

Aufbauplan
Ein Kunde zahlt monatlich einen festgelegten Sparbetrag ein, der dann von einer Finanzgesellschaft in den vom Kunden gewünschten Anlagefonds investiert wird.

Auflegungsdatum
Das Auflegungsdatum entspricht dem Datum, an dem ein Anlagefonds in den Verkauf gelangt.

Aufsichtsbehörde
Siehe Bankenkommission, Eidgenössische (EBK).

Ausgabeaufschlag
Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Gebühr, die von der ausgebenden Fondsgesellschaft beim Verkauf von Anteilen dem Käufer belastet wird.

Ausgabekommission
Siehe Ausgabeaufschlag.

Ausgabepreis
Der Ausgabepreis ist der Preis, zu dem ein Anlagefonds Anteile ausgibt. Der Preis setzt sich aus dem Inventarwert des Anteils zuzüglich allfälliger Ausgabekommissionen, Platzierungskosten sowie allfälliger Nebenkosten zusammen.

Ausschüttende Anlagefonds
Diese Anlagefonds schütten ihre erwirtschafteten Erträge und realisierten Kapitalgewinne mehrheitlich an die Anteilinhaber aus. Gegenteil: Thesaurierungsfonds.

Baisse
Baisse beschreibt einen länger anhaltenden Kursrückgang an der Börse. Gegenteil: Hausse.

Bankenkommission, Eidgenössische (EBK)
Die Eidgenössische Bankenkommission ist als Aufsichtsbehörde der Fondsgesellschaften für die Einhaltung des Fondsgesetzes und der Fondsreglemente verantwortlich.

Benchmark
Ein Benchmark oder Referenzindex wird für die Messung der relativen Wertentwicklung eines Wertschriftenportefeuilles oder Anlagefonds herangezogen. Als Benchmarks dienen z.B. nationale oder internationale Aktienindices.

Berufliche Vorsorge
Siehe 2. Säule.

Beteiligungsgesellschaft
Als Beteiligungsgesellschaften werden Unternehmen bezeichnet, deren Geschäftszweck ist, Beteiligungen an anderen Gesellschaften zu halten.

Blue Chips
Blue Chips sind Aktien von führenden Unternehmen mit erstklassiger Bonität, hoher Ertragskraft und solider Finanzstruktur.

Bond
Siehe Obligation.

Bonität
Die Bonität umfasst die Zahlungsfähigkeit und den Zahlungswillen eines Schuldners und gibt Aufschluss über seine Kreditwürdigkeit.

Börse
Die Börse ist ein regelmässig stattfindender Markt, bei dem nach klaren Regeln Güter gehandelt werden. Je nach Güter spricht man zum Beispiel von einer Wertpapier-, Effekten- oder Devisenbörse.

Börsengewichtung
Unter Börsengewichtung wird der anteilige Börsenwert eines Unternehmens am Gesamtwert aller an einer bestimmten Börse kotierten Unternehmen verstanden.

Börsenkapitalisierung
Die Börsenkapitalisierung entspricht dem Markt- oder Verkehrswert eines Unternehmens und errechnet sich aus dem aktuellen Börsenkurs bzw. dem Kurswert pro Aktie multipliziert mit der Anzahl aller Aktien eines Unternehmens.

Branchenfonds
Branchenfonds spezialisieren sich auf Anlagen in bestimmte Wirtschaftszweige, z.B. Biotechnologie, Nahrungsmittel etc.

BVG-Index
Der von der Genfer Privatbank Pictet eingeführte BVG-Index repräsentiert die gesetzlichen Anlagevorschriften für Pensionsfonds und wird von diesen oft als Benchmark verwendet.

Cost-Average-Effekt
Dieser Effekt tritt bei Anlagesparplänen auf, welche mit regelmässigen Einlagen in gleichbleibenden Einzahlungshöhe in Anlagefonds investieren. Es werden bei fallenden Kursen mehr, bei steigenden Kursen weniger Fondsanteile erworben. Dies hat den Vorteil, dass meist insgesamt zu günstigerem Durchschnittspreis gekauft wird, was gerade bei Aktienfonds vorteilhaft ist, welche häufig Kursschwankungen unterliegen.

Coupon
Der Coupon ist ein dem Wertpapier beigegebener Zins- oder Dividendenschein, der zum Bezug fälliger Erträge berechtigt.

Courtagen
Die Courtage ist eine Kommission für die Vermittlung von Börsengeschäften und wird von Banken für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren erhoben.

Crash
Von Crash spricht man, wenn eine Börse innert Stunden einbricht.

Dachfonds
Dachfonds, auch Fund of Funds, sind Anlagefonds, die ihr Kapital überwiegend in Anteile anderer Anlagefonds investieren.

Depotbank
Die Depotbank verwahrt das Vermögen eines Anlagefonds und ist für die Ausgabe und Rücknahme von Anteilen verantwortlich. Sie überwacht die Einhaltung des Anlagefondsgesetzes und des Fondsreglementes bzw. des Fondsprospektes durch die Fondsleitung.

Derivate
Unter Derivaten versteht man Finanzprodukte, die sich von Wertpapieren, Indizes oder Währungen ableiten. Sie werden eingesetzt, um ein Portfolio vor Kursrückschlägen abzusichern oder um auf einen Kursanstieg oder –verlust eines Basiswerts zu spekulieren.

Devisen
Die Devisen stellen den Besitz von Kapital in ausländischer Währung dar.

Direktinvestition
Bei einer Direktinvestition wird direkt in Aktien, Obligationen, Gold, Immobilien o.a. investiert. Anlagefonds sind indirekte Anlagen.

Diversifikation
Die Diversifikation dient der Risikostreuung. Ein Vermögen wird auf mehrere Anlageobjekte und/oder Anlageklassen verteilt. Ziel ist ein Portfolio mit einem möglichst geringem Risiko bei gleichbleibender Rendite.

Dividende
Die Dividende ist der von einer Aktiengesellschaft je Aktie ausbezahlte Gewinnanteil.

Duration
Die Duration ist die durchschnittliche Restlaufzeit einer Obligation. Sie ist eine wichtige Steuerungsgrösse für Anlagefonds, die in Obligationen mit unterschiedlichen Laufzeiten investieren.

Durchschnittspreiseffekt
Siehe Cost-Average-Effekt.

Eidgenössische Bankenkommission
Siehe Bankenkommission, Eidgenössische (EBK).

Emerging Market Funds
Emerging Market Funds investieren in die Märkte aufstrebender Schwellenländer mit überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial, z.B. in Osteuropa, Asien, Lateinamerika.

Emissionspreis
Siehe Ausgabepreis.

Entnahmeplan
Ein Entnahmeplan ermöglicht Bezüge aus einem Fondsdepot.

Erstausgabepreis
Der Erstausgabepreis entspricht dem Emissionspreis bei der erstmaligen Ausgabe von Fondsanteilen oder anderen Wertpapieren.

Ertrag
Der Ertrag eines Anlagefonds setzt sich aus Dividenden- und Zinseinnahmen sowie aus realisierten Kursgewinnen zusammen.

Ex-Datum
Unter Ex-Datum wird der Tag der erfolgten Ertrags- oder Gewinnausschüttung verstanden.

Fondsanteile
Siehe Anteilscheine.

Fondsdomizil
Das Fondsdomizil gibt Aufschluss über den Ort, wo ein Anlagefonds registriert ist. Aufsicht und Gesetzgebung können je nach Domizil verschieden sein.

Fondsgebundene Lebensversicherung
Eine fondsgebundene Lebensversicherung verbindet den Versicherungsschutz einer Lebensversicherung mit den Ertragschancen von Anlagefonds.

Fondskonto
Es handelt sich um ein Konto, das zum Fondssparen verwendet wird und eine einfache Möglichkeit zum Erwerb bzw. zur Veräusserung von Anlagefonds bietet.

Fondsleitung
Die Fondsleitung ist die Betreiberin von Anlagefonds. Sie trägt als juristisch eigenständige Gesellschaft die Gesamtverantwortung für die Verwaltung.

Fondsmanagement
Das Fondsmanagement ist für die Umsetzung der von der Fondsleitung vorgegebenen Anlagepolitik verantwortlich.

Fondspicking
Fondspicking bedeutet das Herauspflücken einzelner Anlagefonds. Fondspicker betreiben ein aktives Management und setzen gezielt Anlageschwerpunkte.

Fondspolice
Siehe fondsgebundene Lebensversicherung.

Fondsreglement
Das Fondsreglement regelt die Rechte und Pflichten der Fondsleitung, der Depotbank und der Anleger.

Fondssparplan
Ein Fondssparplan ist ein auf Anlagefonds zugeschnittener Anlagesparplan.

Fondsvermögen
Das Fondsvermögen ist die Gesamtsumme, die in einem Anlagefonds investiert ist und entspricht dem Netto-Inventarwert.

Fondswährung
Die Fondswährung ist die Währung, in der ein Anlagefonds die Jahresrechnung erstellt.

Fondswechsel
Siehe Switch.

Forward Pricing
Das Forward Pricing ist ein Preisstellungs- und Handelssystem. Nach diesem wird das Fondsvermögen jeweils anhand der Börsen-/Devisenschlusskurse vom Vortag bewertet.

Fund of Funds
Siehe Dachfonds.

Geldmarkt
Am Geldmarkt werden kurzfristige Finanzierungsmittel mit einer Laufzeit von weniger als 12 Monaten gehandelt.

Geldmarktfonds
Geldmarktfonds sind Anlagefonds für Investments in Geldmarktpapiere.

Gemanagte Fondsportfolios
Es handelt sich dabei um eine aktive und individuelle Vermögensverwaltung mittels Fondsportfolios.

Gemischter Anlagefonds
Ein gemischter Anlagefonds investiert in verschiedene Anlageklassen (z.B. Obligationen, Aktien).

Gesamtrendite
Siehe Total Return.

Hausse
Eine Hausse ist eine längere Zeit anhaltende starke Kurssteigerung an der Börse. Gegenteil: Baisse.

Höchststand-Garantie
Das Prinzip der Höchststand-Garantie stellt sicher, dass der Anleger zum Laufzeit-Ende den höchsten Anteilswert ausbezahlt erhält, der an den monatlichen Aus- und Rückgabetagen ermittelt wurde. Das Konzept ermöglicht so Einzahlungen ohne Verlustrisiko. Die Fondskategorie eignet sich für Anleger, welche unter allen Umständen marktbedingte Verluste vermeiden wollen und bereit sind dafür auf einen Teil der langfristigen Ertragschancen zu verzichten. Ein Fonds mit Höchststandgarantie investiert in Aktien, Obligationen und Geldmarktpapiere. Zudem werden zwecks Steuerung der Rendite und Risiken auch Derivate eingesetzt.

Immobilienfonds
Ein Immobilienfonds investiert in Immobilienmärkte.

Index
Ein Index ist ein gewichteter Mittelwert, der den Kursverlauf eines bestimmten Marktes repräsentiert.

Indexfonds
Indexfonds sind von der Titelselektion und Gewichtung so strukturiert, dass sie in ihrem Aufbau einem bestimmten Index entsprechen.

Individuelle Vorsorge
Siehe 3. Säule.

Inflation
Inflation ist das lateinische Wort für Geldentwertung.

Innerer Wert
Siehe Net Asset Value (NAV).

Institutional Banking
Unter Institutional Banking werden alle Bankdienstleistungen verstanden, die ausschliesslich für institutionelle Grosskunden wie z.B. Pensionskassen, Finanzabteilungen von Grossunternehmen etc. erbracht werden.

Institutionelle Anleger
Institutionelle Anleger, z.B. Pensionskassen, Finanzabteilungen von Unternehmen, Versicherungen etc. sind Grossanleger mit erheblichem, meist kontinuierlichem Anlagebedarf.

Inventarwert
Der Inventarwert eines Fondsanteils (Net Asset Value) entspricht dem Verkehrswert der Fondsaktiven abzüglich der Verpflichtungen, dividiert durch die im Umlauf befindlichen Anteile.

Investmentfonds
Siehe Anlagefonds.

Jahresbericht
Der Jahresbericht gibt Auskunft über die Geschäftstätigkeit des Anlagefonds. Er muss innerhalb von vier Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres von einer Revisionsstelle geprüft sein.

Kapitalmarkt
Am Kapitalmarkt werden mittel- und langfristige Anlagen gehandelt.

Kotierung
Die Kotierung bedeutet die Zulassung eines Wertpapiers zum Handel an einer offiziellen, regulierten Börse.

Kurs
Der Kurs ist der Marktpreis von Wertpapieren, Devisen, Waren oder Anteilen eines Anlagefonds. Durch Angebot und Nachfrage ist der Kurs ständigen Schwankungen unterworfen.

Kursschwankungen
Siehe Volatilität.

Länderfonds
Länderfonds investieren ihr Vermögen in Aktien von Gesellschaften mit Sitz in einem bestimmten Land.

Liquidität
Bei Anlagefonds versteht man unter Liquidität flüssige Mittel, welche unter anderem zur Rücknahme von Anteilscheinen bereitgehalten werden müssen.

Management fee
Management fee ist die Verwaltungsgebühr, die von der Fondsleitung erhoben wird.

Managementgebühr
Siehe Management fee.

Micropal
Micropal ist eine unabhängige Gesellschaft, die sich auf die Performance-Vergleiche von Anlagefonds spezialisiert hat.

Mid Cap
Mid Cap ist die Aktie eines Unternehmens mit mittelgrosser Börsenkapitalisierung.

Money Market
Siehe Geldmarkt.

Nebenwerte
Siehe Small Caps.

Net Asset Value (NAV)
Siehe Inventarwert.

Nettoinventarwert
Siehe Inventarwert.

Nettorendite
Die Nettorendite ist die Rendite eines Titels oder eines Anlagefonds nach Abzug der Verrechnungssteuer oder Quellensteuer.

Nominalzins
Der Nominalzins trägt dem Wertverlust durch Inflation keine Rechnung.

Nominelle Jahresrendite
Bei der Berechnung der nominellen Jahresrendite wird der Wertverlust durch Inflation nicht mitberücksichtigt.

Obligation
Eine Obligation ist eine festverzinsliche Schuldverschreibung in Form eines handelbaren Wertpapiers.

Obligationenfonds
Obligationenfonds investieren hauptsächlich in Obligationen.

P.a.
p.a. ist die Abkürzung für den lateinischen Ausdruck per annum und bedeutet pro Jahr.

Passives Management
Das passive Management eines Anlagefonds richtet sich möglichst genau nach einem festgelegten Benchmark aus.

Pauschalgebühren
Die Pauschalgebühren enthalten Verwaltungs- und Transaktionskosten und allfällige Erfolgshonorare.

Performance
Die Performance von Anlagefonds gibt an, wie sich ein Fondsanteil während eines bestimmten Zeitraums entwickelt hat.

Plansumme
Die Plansumme ist die Summe in einem Fondssparplan, welche der Kunde in der geplanten Laufzeit insgesamt einzahlen wird. Meist wird die gesamte Ausgabekommission der geplanten Laufzeit von diesem Betrag abgezogen.

Portefeuille/Portfolio
Ein Portefeuille oder englisch Portfolio ist die Zusammensetzung eines Wertpapiervermögens in einem Anlagefonds.

Portfoliofonds
Siehe Anlagezielfonds.

Portfoliomanager
Ein Portfoliomanager ist für die Bewirtschaftung eines Portefeuilles verantwortlich.

Private Banking
Unter Private Banking sind alle Dienstleistungen zu verstehen, die im Zusammenhang mit der Anlageberatung und Vermögensverwaltung für Privatpersonen im gehobenen Einkommenssegment erbracht werden.

Prospekt
Ein Prospekt enthält neben dem Fondsreglement sonstige wichtige Informationen über den Anlagefonds und muss laufend aktualisiert werden.

Quellensteuer
Die Quellensteuer ist eine Steuer, die das Steuerobjekt unmittelbar beim Entstehen erfasst. In der Schweiz ist z.B. die Verrechnungssteuer eine Quellensteuer.

Rating
Rating bedeutet die Einstufung der Bonität eines Schuldners durch eine Ratingagentur aufgrund einheitlicher Kriterien und Verfahren. Unternehmen, Regierungen und Organisationen, die Anleihen zur öffentlichen Zeichnung ausgeben, werden von diesen Ratingagenturen nach ihrer Schuldnerqualität klassifiziert. Die besten Ratings liegen in der Kategorie A, die schlechtesten in der Kategorie C.

Ratingagentur
Ratingagenturen sind auf die Kreditanalyse spezialisiert und klassifizieren Schuldner nach ihrer Zahlungsfähigkeit. Bekannte Rating-Agenturen sind Standard & Poor und Moody's.

Reale Jahresrendite
Bei der Berechnung der realen Jahresrendite wird der Wertverlust durch Inflation miteinbezogen.

Realzins
Der Realzins trägt dem Wertverlust durch Inflation Rechnung.

Rechenschaftsbericht
Der Rechenschaftsbericht ist Teil des Jahresberichts.

Rechnungswährung
Die Rechnungswährung ist jene Währung, in der ein Anlagefonds seine Jahresrechnung erstellt.

Referenzindex
Siehe Benchmark.

Referenzwährung
Die Referenzwährung ist die Heimwährung eines Investors.

Regionenfonds
Ein Regionenfonds investiert in ausgesuchte Wirtschaftsregionen wie zum Beispiel in Kontinentaleuropa, USA etc.

Rendite
Die Rendite ist der in Prozenten ausgedrückte Ertrag eines Vermögens, bestehend aus Kurssteigerungen sowie laufenden Erträge (Dividenden, Zinsen) während eines Zeitraumes.

Rentenfonds
Obligationenfonds werden in Deutschland als Rentenfonds bezeichnet.

Risiko
Das Risiko einer Anlage wird in der Finanzmarkttheorie an den Ertragsschwankungen gemessen. Risiko und Ertrag stehen im direktem Zusammenhang: je höher das eingegangene Risiko, desto grösser soll der Ertrag der Anlage ausfallen.

Risikostufe
Die Risikostufe drückt das Risiko einer Anlage aus. Die PAX klassifiziert ihre Anlagefonds in fünf Risikostufen, welche aufgrund der Schwankungsbreite, dem kurzfristigen Verlustpotenzial und der Eignung zum langfristigen Sparen festgelegt wurden. Die Risikostufe 1 bedeutet sehr geringes und die Risikostufe 5 sehr hohes Verlustrisiko.

Risikoverteilung
Siehe Diversifikation.

Rücknahmekommission
Die Rücknahmekommission ist eine einmalige Gebühr, die beim Verkauf eines Fondsanteils anfällt.

Rücknahmepreis
Der Rücknahmepreis setzt sich aus dem Inventarwert zuzüglich einer allfälligen Rücknahmekommission zusammen.

Säule 1
Die 1. Säule ist die staatliche Vorsorge AHV (Alters- und Hinterbliebenenversicherung). Sie ist eine Solidarversicherung und soll die Existenz sichern. Obligatorisch versichert ist, wer in der Schweiz lebt oder arbeitet.

Säule 2
Die 2. Säule ist die berufliche Vorsorge (BVG). Sie ist für alle Arbeitnehmer mit einem bestimmten Mindesteinkommen obligatorisch. Ihr Ziel ist es, bis zu einem bestimmten Einkommen die gewohnte Lebenshaltung zu sichern.

Säule 3
Die 3. Säule ist die private Selbstvorsorge. Sie soll die Leistungen aus den ersten beiden Säulen ergänzen und persönliche Wünsche und Bedürfnisse absichern.

Schwankungsrisiko
Siehe Volatilität.

Schwellenländer
Siehe Emerging Market Funds.

Sektorenfonds
Siehe Branchenfonds.

Sharpe Ratio
Das Sharpe Ratio ist eine Kennziffer, die Performance und Risiko einer Aktie oder eines Portefeuilles in einer Zahl zusammenfasst. Ein hohes Ratio bedeutet, dass mit geringem Risiko eine hohe Performance erzielt wurde.

SICAF
Ein SICAF (Société d’investissement à capital fixe) ist ein geschlossener Anlagefonds in Form einer Aktiengesellschaft als eigenständige juristische Person. Die Gesellschaft verfügt über ein festes Grundkapital.

SICAV
Ein SICAV (Société d’investissement à capital variable) ist ein offener Anlagefonds in Form einer Aktiengesellschaft als eigenständige juristische Person. Die Gesellschaft verfügt über ein variables Grundkapital.

Small Caps
Small Caps oder auch Nebenwerte sind Aktien von kleinen wachstumsstarken Unternehmen mit noch geringer Börsenkapitalisierung.

Sperrklinkeneffekt
Der Sperrklinkeneffekt ist eine spezielle Absicherungsstrategie, durch die das Risiko bei Aktien und Obligationen gezielt reduziert wird.

Staatliche Vorsorge
Siehe 1. Säule.

Standardabweichung
Die Standardabweichung ist ein statistisches Streuungsmass. Siehe Volatilität.

Strategiefonds
Siehe Anlagezielfonds.

Switch
Switch ist das englische Wort für Austausch oder Wechsel. Dabei werden bestehende Fondsanteile veräussert und mit den frei werdenden Beträgen andere Fondsanteile erworben.

Switchgebühr
Die Switchgebühr kann bei einem Wechsel von einem Anlagefonds zum anderen (Switch) verlangt werden.

Themenfonds
Ein Themenfonds setzt auf ein bestimmtes Anlagethema, z.B. Ökologie, Technologie u.a.

Thesaurierende Anlagefonds
Thesaurierende Anlagefonds reinvestieren erzielte Erträge, statt diese an die Anteilseigner auszuschütten.

Total Expense Ratio (TER)
Total Expense Ratio sind die laufenden ausgewiesenen Kosten für Anlagen wie Management fees, Depotbankgebühren, Verwaltungskosten etc.

Total Return
Der Total Return bezeichnet die gesamte Rendite eines Wertpapiers oder Portefeuilles und umfasst den laufenden Ertrag aus Zinsen, Dividenden und Kapitalgewinnen. Davon werden noch die Kosten in Abzug gebracht.

Umbrellafonds
Umbrellafonds sind aus mehreren Anlagefonds zusammengesetzt und bilden in ihrer Gesamtheit eine juristische Einheit.

Valoren-Nr.
Die Valoren-Nr. ist eine Wertpapiererkennungsziffer, die den Handel und Transfer von Wertpapieren erleichtert.

Vermögensverwaltung
Die Vermögensverwaltung ist ein Geschäftszweig von Banken und Finanzdienstleistern, welche die aktive Verwaltung von privaten und institutionellen Kundenvermögen beinhaltet. Der Vermögensverwalter legt mit dem Kunden eine Anlagestrategie fest. Gemäss diesen Vorgaben tätigt er Investitionen und nimmt Umschichtungen vor.

Verrechnungssteuer
Die Verrechnungssteuer ist eine Quellensteuer, die unter anderem bei Ertragsausschüttungen von schweizerischen Anlagefonds zur Anwendung gelangt. Sie wird nach der Deklaration der Erträge zurückerstattet.

Verwaltungsgebühr
Die Verwaltungsgebühr dient dem Vermögensverwalter zur Deckung seines Aufwandes. Sie entspricht in der Regel einem festen Prozentsatz des verwalteten Vermögens.

Verwaltungskommission
Siehe Verwaltungsgebühr.

Volatilität
Die Volatilität ist ein Mass für die Schwankungen der Rendite von Wertpapieren innerhalb einer bestimmten Periode. Die Quantifizierung erfolgt häufig mittels Standardabweichung.

Wertentwicklung
Siehe Performance.

Wertpapiere
Wertpapiere sind Urkunden, die ein privates Vermögensrecht verbriefen. Zu den Wertpapieren zählen Aktien, Obligationen, Pfandbriefe, Anteile von Anlagefonds etc.

 
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